Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Allgemeine Diskussionen zur Pilgerei und ihrer Geschichte
Pierre1983
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Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von Pierre1983 » 10. Okt 2019, 23:22

Bei dem regen Austausch in einigen andere Threads bezüglich einiger Unterkünfte und ihrer Preise, habe ich mir die Frage gestellt, wie ihr euch auf in Bezug auf Literatur auf euren Pilgerweg vorbereitet.

Holt ihr euch für den jeweiligen Weg einen Pilgerführer, in dem ihr neben den Unterkünften auch noch einige Zusatzinformationen findet?
Genügt es euch, wenn ihr euch vorher ein Unterkunftsverzeichnis besorgt?
Holt ihr euch das Unterkunftsverzeichnis erst vor Ort (z.B. in SJPDP für den Camino Frances)?
Braucht ihr all das nicht, weil die Unterkünfte ausreichend vorhanden und gut ausgeschildert sind?
Bucht ihr alle Unterkünfte bereits im Vorfeld, so dass ein Unterkunftsverzeichnis obsolet ist?

Ich persönlich habe es bisher so gemacht, dass ich mir für eine für mich neue Strecke einen Pilgerführer besorgt habe. Wenn ich den Weg ein zweites Mal gehe, genügt mir dann eigentlich ein Unterkunftsverzeichnis, das ich mir jedoch auch schon im Vorfeld zu Hause besorgt habe.

Wie ist das bei euch?

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tsetse
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von tsetse » 11. Okt 2019, 04:33

Ich habe zu jedem meiner Wege, die ich gegangen bin, einen Pilgerführer.

Wegen den Unterkünfte, aber vor allem auch wegen den Drumruminformationen. Je nachdem, wo ich unterwegs bin, finde ich Informationen zu den Einkaufsmöglichkeiten (die nächsten 35 km gibt es nix :? ) wichtig.
Und ich lese gerne die Zusatzinformationen über den Landstrich, die Orte, die Sehenswürdigkeiten. Damit plane ich dann meine Etappen, Varianten und vielleicht auch Pausentage.
Ein reines Unterkunftsverzeichnis wäre mir zu wenig.
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Herminia, 13.08.2019

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Monika2010
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von Monika2010 » 11. Okt 2019, 12:37

Hallo Pierre,

ich habe ebenfalls für jeden Weg einen neuen, aktuellen Führer gekauft:
Alle Caminos ging ich mit dem Gelben Outdoor vom Stein-Verlag und für Frankreich zusätzlich von "Michelin" Chemins de Compostelle.
Kam damit gut zurecht.
Bin da eher konservativ, mag abends/tagsüber in einem Büchlein lesen; technisch bin ich unbegabt - also nichts mit irgendwelchen
GPS-Daten etc. ;)

Gruß von Monika2010.

Legionär
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von Legionär » 11. Okt 2019, 12:52

Für mich waren Pilgerführer und ein Unterkunftsverzeichnis notwendige Hilfen. Bei einem Herbergsverzeichnis in Papierform habe ich dieses Jahr auf dem CF (in der letzten Woche) mit unserem Sohn von ihm gelernt, dass Internet einfach aktueller ist; und auch die Bewertungen sind zahlreicher. Zur Einstimmung auf den speziellen Weg gefällt es mir auch, schon Wochen vorher einen freien Bericht, Erzählung oder Tagebuch darüber zu lesen. Da muss man dann allerdings Glück haben, dass das Buch auch zu einem passt - aber auch dazu gibt es ja Rezensionen.
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Via2010
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von Via2010 » 11. Okt 2019, 13:12

Hallo Pierre,

ich habe bisher noch keine Pilger getroffen, die gänzlich ohne irgendwelche Infos losgelaufen sind. Vertretbar wäre dies aufgrund guter Infrastruktur auch allenfalls auf dem CF und dem C Portugues. Auf anderen Wegen - z. B. der Via mit Teilstücken von fast 30 km ohne jegliche Infrastruktur - wäre so etwas bereits sträflicher Leichtsinn.

Ich habe jedoch beobachtet, dass nur noch wenige papiergebundene Führer mitnehmen. Es gibt mittlerweile diverse Apps für's Smartphone, z. B. von Gronze, Eroski, Wisepilgrim. Ich würde für den Fall, dass die Technik versagt, aber immer noch eine Liste mit den möglichen Unterkünften und Entfernungen dazwischen in Papierform mitnehmen.

Eine sehr einfache Version findet man z. B. auf der Webseite RutasASantiago: https://www.rutasasantiago.com/index.php3

Ein Pilgerführer kann sinnvoll sein, um sich bereits zu Hause einzulesen und z. B. Sehenswürdigkeiten am Weg einzuplanen. Aber zum Ankommen reicht nach meiner Einschätzung eine Unterkunfts- und Entfernungsliste aus, zumal man unbelastet aufmerksamer auf Wegmarkierungen achtet.

BC
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Pierre1983
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von Pierre1983 » 13. Okt 2019, 11:41

Vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen!

Interessant für mich, dass offenbar auch beim wiederholten Gehen eines Weges der Pilgerführer für viele ein sehr wichtiger Gegenstand ist und nicht nur allein eine Unterkunftsliste genügt.

Die Sache mit den Pilger-Apps hatte ich noch gar nicht so im Blick, aber die sind sicherlich eine spannende Sache, nur eben blöd, wenn der Akku leer ist, das stimmt.

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SanchoPansa
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von SanchoPansa » 13. Okt 2019, 13:56

Pierre1983 hat geschrieben:
13. Okt 2019, 11:41
Die Sache mit den Pilger-Apps hatte ich noch gar nicht so im Blick, aber die sind sicherlich eine spannende Sache, nur eben blöd, wenn der Akku leer ist, das stimmt.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass wir Deutschen da ziemlich langsam sind. In vielen anderen Ländern hat die Generation 50+ weniger Berührungsängste mit Smartphones. Und übrigens auch bei Zahlung per Karte, sodass man kaum noch Bargeld dabei hat - das nur am Rande.

Das zeigt sich bei den schon erwähnten englischsprachigen Apps rund um den Camino Frances. Das zeigt sich aber auch in Frankreich, wo es immerhin den MiamMiamDoDo für Le Puy-SJPDP als App gibt (die anderen Führer allerdings auch nur in Papierform).

Beim Akku dachte ich auch noch bis vor ~3 Jahren, dass das problematisch sein könnte. Aber man schaue sich mal an, wie viele Steckdosen mittlerweile in Herbergen auch in Bettnähe zum Standard geworden sind - teils schon mit USB. Und Powerbanks sind ja nunmal allgegenwärtig. Das ist also kein ernstzunehmendes Problem mehr.
Früher sah es mal so aus, als die Steckdosenplätze noch zentral waren...:
Bild
2011-2017: Haustür (Ruhrgebiet) bis SdC via Köln-Trier-Taizé-Le Puy-Somport-Camino Aragones-Camino Frances

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Marcel17
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von Marcel17 » 13. Okt 2019, 16:44

Via2010 hat geschrieben:
11. Okt 2019, 13:12
...Ich würde für den Fall, dass die Technik versagt, aber immer noch eine Liste mit den möglichen Unterkünften und Entfernungen dazwischen in Papierform mitnehmen....
Ich habe bis jetzt für jeden Weg einen Pilgerführer gekauft und mir die Etappen dann mit dem vorab zurecht gelegt.
Für meinen Weg von zu Hause (Rhein-Main) nach Santiago habe ich außerdem analoges Kartenmaterial für die Vorplanung und digitale Karten für den Weg dann. Die Beschilderung ist in Deutschland und Frankreich nicht immer optimal. Da mein Smartphone auch schon ein paar Tage alt ist, kommt auch eine analoge Übersichtskarte mit - ich weiß: Don't pack your fears :mrgreen: - trotzdem.

Buen Camino

Marcel
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Raimund Joos
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von Raimund Joos » 14. Okt 2019, 15:43

SanchoPansa hat geschrieben:
13. Okt 2019, 13:56
Pierre1983 hat geschrieben:
13. Okt 2019, 11:41
Die Sache mit den Pilger-Apps hatte ich noch gar nicht so im Blick, aber die sind sicherlich eine spannende Sache, nur eben blöd, wenn der Akku leer ist, das stimmt.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass wir Deutschen da ziemlich langsam sind. In vielen anderen Ländern hat die Generation 50+ weniger Berührungsängste mit Smartphones. Und übrigens auch bei Zahlung per Karte, sodass man kaum noch Bargeld dabei hat - das nur am Rande.

Das zeigt sich bei den schon erwähnten englischsprachigen Apps rund um den Camino Frances. Das zeigt sich aber auch in Frankreich, wo es immerhin den MiamMiamDoDo für Le Puy-SJPDP als App gibt (die anderen Führer allerdings auch nur in Papierform).
Zunächst: Es geht hier doch um VORBEREITENDE Literatur und nicht um Pilgerführer. Aber da wir schon beim Thema sind: Ich denke das hat weniger mit einer generellen Langsamkeit oder Ablehnung von Technik der deutschen Generation 50+ zu tun sondern eher damit, dass mancher eben einfach auf dem Weg mal nicht digital sondern bewußt analog sein möchte.
Ich hatte mal eine Umfrage gestartet und habe die Rückmeldung bekommen dass eine Reihe an Pilgern an eine E-Book meiner Führer angeblich interessiert sein. Der Verkauf lief aber (auch schon bevor es Camino-Apps gab) sehr schleppend und tut das auch noch immer. Die meisten deutschen Pilger - egal welchen Alters - wollen eben offenbar (auch) einen analogen Führer haben und nicht (nur) eine App.... Ich kann das gut verstehen.

Und zu der vorbereitenden Literatur im engeren Sinne: Das sieht es was die von meinem Verlag veröffentlichten Literatur angeht auch nicht viel anders aus.... Auf einem Bildschirm kleben ist eben für die meisten doch noch was Anderes als ein Buch in der Hand zu haben. Der Ratgeber für Pilgeranfänger läuft immer noch recht gut und ist in der 11 Auflage.... Das etsprechende E-Book geht im Vergleich dazu so schlecht dass es sich kaum lohnt das immer wieder zu aktualisieren.
Nicht jeder macht eben jeden neusten Trend mit - es muss über eine Trend hinaus eben auch wirklch Sinn machen und persönlichen Bedürfnissen entsprechen.

BC

Raimund

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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von CyrusField » 14. Okt 2019, 21:27

Raimund Joos hat geschrieben:
14. Okt 2019, 15:43
[Ich denke das hat weniger mit einer generellen Langsamkeit oder Ablehnung von Technik der deutschen Generation 50+ zu tun sondern eher damit, dass mancher eben einfach auf dem Weg mal nicht digital sondern bewußt analog sein möchte.
Sicherlich auch das. Ich bin ab und an ganz froh, das Handy auch mal im Rucksack zu lassen. Für mich ist der allergrößte Vorteil der "analogen" Variante aber, dass ich da drin rumkritzeln kann. Eselsohren oder herausgerissene Seiten gehören auch dazu, mein Pilgerführer "lebt". ...und ich bin noch ein ganzes Stück weg von 50+ :lol:


Grüße
Stefan
Harrison Ford hat den verlorenen Schatz gejagt,
Michael Douglas den grünen Diamanten und das Juwel vom Nil,
Wallace und Gromit das Riesenkaninchen.
...und ich jage die gelbe Muschel. :geek:

WoM
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von WoM » 14. Okt 2019, 21:57

Raimund Joos hat geschrieben:
14. Okt 2019, 15:43
Ich hatte mal eine Umfrage gestartet und habe die Rückmeldung bekommen dass eine Reihe an Pilgern an eine E-Book meiner Führer angeblich interessiert sein. Der Verkauf lief aber (auch schon bevor es Camino-Apps gab) sehr schleppend und tut das auch noch immer. Die meisten deutschen Pilger - egal welchen Alters - wollen eben offenbar (auch) einen analogen Führer haben und nicht (nur) eine App.... Ich kann das gut verstehen.

Und zu der vorbereitenden Literatur im engeren Sinne: Das sieht es was die von meinem Verlag veröffentlichten Literatur angeht auch nicht viel anders aus.... Auf einem Bildschirm kleben ist eben für die meisten doch noch was Anderes als ein Buch in der Hand zu haben. Der Ratgeber für Pilgeranfänger läuft immer noch recht gut und ist in der 11 Auflage.... Das etsprechende E-Book geht im Vergleich dazu so schlecht dass es sich kaum lohnt das immer wieder zu aktualisieren.
Nicht jeder macht eben jeden neusten Trend mit - es muss über eine Trend hinaus eben auch wirklch Sinn machen und persönlichen Bedürfnissen entsprechen.

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Raimund
Tja, ich gehöre zu denen, die sich beides gekauft haben und ich bin so happy, dass ich auf die zusätzlichen 270 g verzichten konnte.
Wäre für mich inzwischen sogar eine Kaufentscheidung ... aber, da bin ich wohl einer der wenigen :shock:
Nach dem Camino ist vor dem Camino 8-)

lungwei
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von lungwei » 15. Okt 2019, 13:45

Ich nutze auch lieber das (gelbe) Buch. Wer Gewicht sparen will schneidet einfach den einleitenden Teil mit Landeskunde etc raus. So mach ich es jedenfalls. Hab dann nur noch den Teil mit der Wegbeschreibung.

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Gertrudis
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von Gertrudis » 15. Okt 2019, 14:43

Das letzte Mal, wo ich einen Pilgerführer dabei hatte, war über Santo Toribio durch die Picos de Europa nach Oviedo. Ich hatte mir die entsprechenden Seiten aus einem alten Outdoor von M.Kasper rausgeschnitten.
Auf den nächsten Wegen ging ich ohne Führer, aus dem einfachen Grund, weil es dafür keinen gab. Also: selber Infos im Internet zusammen gesucht. Unterwegs Leute gefragt. Auch mal einfach auf gut Glück gegangen und hin und wieder Googlemaps befragt.
Diesen Sommer hatte ich für den Franziskusweg ein Papierbuch zur Vorbereitung, das habe ich aber nicht mitgenommen, sondern nur die Kartenskizzen aufs Handy abfotografiert. Außerdem hatten wir einen Track dabei, und sind eh öfters eigenwillig andere Wege gegangen.
Auf den vielbegangenen Jakobswegen würde ich persönlich jetzt keinen Führer mitnehmen und die Unterkünfte bei Gronze nachschauen.

moviable
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von moviable » 15. Okt 2019, 22:11

Ich bin 50+ und will nur mein Smartphone mitnehmen. Selbst wenn mir ein Pilgerführer vorliegt, mache ich mir höchstens ein paar Fotos. Wichtig ist mir der GPS-Track für meine Offlinekarte, ein Herbergsverzeichnis, ein Service Verzeichnis und aussagefähigen Höhenprofile, also nicht solche wie im Rother, sobald es Berge gibt, typischerweise als PDF.

Oft werde ich bei Outdoor Active fündig oder den Webseiten der jeweiligen Gesellschaften, das ist dann auch das aktuellste. Da lass ich mir sogar auch was zuschicken, wenn es nur gedruckt vorliegt. Bilder will ich bitte vorher gar nicht sehen, sondern mich überraschen lassen.

Mit den Höhenprofile, Kilometerverzeichnissen und der Offlinekarte kalkuliere ich meine Etappen vor, schaue mir an, ob bezahlbare Unterkünfte verfügbar sind. Wenn es erforderlich ist, buche ich auch schon mal durch, ansonsten von den Gastgebern 2 Tage im voraus. Die kennen die Folgeherbergen am besten und geben mir kluge Tipps.

Dafür besuche ich gern vor Ort die Tourismusbüros, von denen ich mich gern beraten lasse, was ich mir ansehen sollte, Stadtpläne hole und mir beim Vorbuchen auf kleinen Wegen helfen lasse, wenn das mit den Gastgebern nicht klappt. Grad bei Sprachproblemen macht das Sinn. So komme ich am besten durch.

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Marcel17
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Re: Vorbereitende Literatur: Pilgerführer vs. Unterkunftsverzeichnis vs. keine Vorbereitung...

Beitrag von Marcel17 » 16. Okt 2019, 22:40

moviable hat geschrieben:
15. Okt 2019, 22:11

Mit den Höhenprofile, Kilometerverzeichnissen und der Offlinekarte kalkuliere ich meine Etappen vor, schaue mir an, ob bezahlbare Unterkünfte verfügbar sind. Wenn es erforderlich ist, buche ich auch schon mal durch, ansonsten von den Gastgebern 2 Tage im voraus. Die kennen die Folgeherbergen am besten und geben mir kluge Tipps.
Diesen Teil der Antwort von moviable hätte ich am liebsten geliked - dem stimme ich zu.

Ich bin auch 50+ und beruflich ziemlich tief in der IT ... ich verlasse gerade deshalb mich nicht nur auf mein Handy - wie bereits oben schon mal erwähnt. Bei meinem letzten Weg hatte ich am ersten Tag nach gefühlten 30 Minuten Weg einen Totalausfall von dem guten Stück. Das war jetzt noch im Elsass. Mitten in Frankreich auf den Höhen des frz. Mittelgebirges wäre das ohne ein analoges Backup unter Umständen spannend.

Ich habe übrigens keinen meiner Pilgerführer demontiert, da schleppe ich lieber die paar Gramm zusätzlich mit (o.k., das erklärt vielleicht die 9 Kg auf meinem Rücken ...). Der aktuelle Pilgerführer wiegt 160 g , so what.

BC
Marcel
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