Aragones

Weitere Pilgerwege auf der iberischen Halbinsel
hobo
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Re: Aragones

Beitrag von hobo »

Pilger Franz hat geschrieben: 2. Mär 2026, 23:16 Mit Spikes oder Steigeisen müsste es gehen, aber wer hat die schon dabei?! ;-)
Eher ein Pickel. Hier im Video von 2024 war der Weg offiziell gesperrt. Sieht nach einem schmalen ausgesetztem Weg aus. Für geübte Bergwanderer, bei trockenem Wetter, vermutlich kein Problem. Für die meisten ist es sicher die Umgehung zu nehmen. Solche Wege können natürlich nach jedem Wetter anders aussehen. Wenn ein Weg gesperrt ist, sollte man das aber eh respektieren.
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Simsim
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Re: Aragones

Beitrag von Simsim »

Und auch ab Sarrance ist es noch einige Kilometer grenzwertig...Steil hoch und runter auf steinigem, schmalen rutschigen Pfad.
Shabanna
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Re: Aragones

Beitrag von Shabanna »

Hallo Anne,

auch ich versuche immer wieder, Erkundigungen über den Zustand des Weges einzuholen, da ich auf der Via Rhodana in Montelimar stecken geblieben bin und den Weg ab dort über Arles, die Via Tolosana und den Aragonés fortsetzen möchte.

Du kennst sicher Efrén González, er hat nach der Via de la Plata die Via Tolosana und den Aragonés unter die Sohlen genommen, wir bekommen also wunderbare aktuelle Bilder und Erfahrungen von der Strecke. Allerdings kann das noch dauern, ich befürchte, für dich wird es nicht reichen. Für mich ist es prima, ich hab dieses Jahr sowieso noch etwas anderes vor ;)

Viel Spaß dir auf all deinen Wegen und Tandemflügen (dafür müsste man mich sedieren ;) ),
LG, Andrea
No creo en casi nada que no salga del corazón.
(Fito Páez)

http://und-die-haare-im-wind.blogspot.com
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Liebhabdich
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Re: Aragones

Beitrag von Liebhabdich »

Es gibt Neuigkeiten vom Weg.

Also, ein Pilgerfreund geht den Weg im Mai.
Er startet von Pau bis la Reina.

Da bin ich sehr gespannt, auf seine Berichte.



liebhabdich
Anne136
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Re: Aragones

Beitrag von Anne136 »

Hallo Liebhabdich,
wenn du vor Mitte Mai etwas Neues vom Weg hörst, bin ich sehr interessiert.
Ich starte am 14.5. kurz hinter Pau.
2008: Camino Frances, 2010/11: Via Plata, 2012: 300km Camino del Norte, 2014: Camino Primitivo, 2017: Camino Ingles, 2022: Camino Portugues, 2024: Camino Baztan von Pau nach Bayonn, 2025: Camino Lebaniego y Vadiniense
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Liebhabdich
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Re: Aragones

Beitrag von Liebhabdich »

Anne136 hat geschrieben: 7. Apr 2026, 11:23 Hallo Liebhabdich,
wenn du vor Mitte Mai etwas Neues vom Weg hörst, bin ich sehr interessiert.
Ich starte am 14.5. kurz hinter Pau.
nee, der startet eher ende Mai.
Anne136
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Re: Aragones

Beitrag von Anne136 »

Es sind nur noch 2,5 Wochen bis zu meinem Aufbruch und ich freue mich.
Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass das Universum mich von diesem Weg fernhalten will, zum dritten Start wird mir auch wieder dazwischen gefunkt, aber es soll wohl was werden.
Einerseits macht mein Körper nicht immer das was er soll und andererseits ist er so stark, dass meine ganze Energie motiviert wird.
Leider hatte ich am Osterwochenende eine vermeintliche Mittelohrentzündung, die sich in die Länge zog, eingeschlichen. Jetzt hat es sich - leider viel zu spät - als eine Gürtelrose im Ohr herausgestellt, die Hörfunktion wird beeinträchtigt bleiben.
Und dennoch: inzwischen bin ich in meiner Vorbereitungsphase fast den gesamten westfälischen Jakobsweg in Tagesetappen gelaufen. Gestern waren es 28km von Schwelm nach Wermelskirchen und ich bin froh, dass es trotz allem so gut geklappt hat. Nur noch 38km bis Köln, das schaffe ich auch noch in den nächsten 2 Wochen.
Mehr kann ich momentan nich machen, aber es fühlt sich gut an, mich eingelaufen zu haben. Alles andere kommt wie es kommen muss.
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Liebhabdich
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Re: Aragones

Beitrag von Liebhabdich »

Anne136 hat geschrieben: 27. Apr 2026, 15:29 Es sind nur noch 2,5 Wochen bis zu meinem Aufbruch und ich freue mich.
Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass das Universum mich von diesem Weg fernhalten will, zum dritten Start wird mir auch wieder dazwischen gefunkt, aber es soll wohl was werden.
Einerseits macht mein Körper nicht immer das was er soll und andererseits ist er so stark, dass meine ganze Energie motiviert wird.
Leider hatte ich am Osterwochenende eine vermeintliche Mittelohrentzündung, die sich in die Länge zog, eingeschlichen. Jetzt hat es sich - leider viel zu spät - als eine Gürtelrose im Ohr herausgestellt, die Hörfunktion wird beeinträchtigt bleiben.
Und dennoch: inzwischen bin ich in meiner Vorbereitungsphase fast den gesamten westfälischen Jakobsweg in Tagesetappen gelaufen. Gestern waren es 28km von Schwelm nach Wermelskirchen und ich bin froh, dass es trotz allem so gut geklappt hat. Nur noch 38km bis Köln, das schaffe ich auch noch in den nächsten 2 Wochen.
Mehr kann ich momentan nich machen, aber es fühlt sich gut an, mich eingelaufen zu haben. Alles andere kommt wie es kommen muss.
Das hört sich gut an. BC für dich.
ein Freund geht geht kw 21 los. Er geht bis La Reina
Bin auf eure Berichte Gespann.

liebhabdich
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Liebhabdich
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Re: Aragones

Beitrag von Liebhabdich »

Liebhabdich hat geschrieben: 13. Jan 2026, 10:26 Hallo liebe Pilger,


es sind ja schon einige diesen Camino Aragones gegangen.

Hat jemand ein Pilgerführer über aus Papier.

Würde gern schauen was mich da in diesem Sommer erwartet.

LG von liebhabdich

Würde das Teil zurücksenden
So, neue Schuhe sind da.
Hoffe das es nicht Schneit am 4.Juli ..
Anne136
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Re: Aragones

Beitrag von Anne136 »

Der Aragones will mich irgendwie nicht.
Versuch Nr. 3, bis von Artiguelouve bis Santa Cilia bin ich gekommen.
Mitte Mai war es, nach einer vorherigen Gutwetterphase, relativ kalt. Am Pass hat es nachts geschneit, tagsüber schmolz der Schnee wieder, die Gipfel waren schneebedeckt, um Somport sah man noch Reste von Schnee - aber nur wenig.
Die letzte Strecke vor Sarrance habe ich mich am Warnschild orientiert und bin auf die Straße ausgewichen.
Da der Hospitaliero sagte, es gäbe keine Gefahr am Weg, auch nicht hinter dem Kloster entlang der Asp - habe ich dieser Aussage vertraut. Ich dachte, vielleicht wäre der Weg repariert, gesichert... worden.
Am Weg hinter Sarrance steht kein Warnschild in Richtung Borce, aber ich nehme an, dass die Warnung vom vorherigen Abschnitt noch galt.
Der Weg war für mich machbar, aber ich hatte durchaus Respekt. Da es die Woche und auch am Tag davor noch geregnet hat, war der Weg matschig. An nur einer Stelle ist der Weg mit einem Stahlseil im Fels gesichert (dass dürfte an anderen Stellen auch nötig sein - ist aber nicht vorhanden).
Zum Glück bin ich an der "richtigen" Stelle ausgerutscht, mir ist nichts passiert.
Bei Regen/Nässe/Schlamm würde ich das nicht noch einmal machen.

Der Paraglidingflug in Accous hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hatte Glück da an diesem Tag das erste Mal seit längerem wieder geflogen wurde. Das schlechte Wetter in den Tagen zuvor hat es nicht zugelassen. Mit dem Bulli sind wir zur zuvor ausgeschilderten Kapelle St. Christob und noch viel höher bis oben auf den Berg gefahren. Zeit um Angst zu haben hatte man nicht. Oben angekommen wurde mir mein Flugpartner zugewiesen, Geschirr um und dann hieß es nur: jetzt laufen, nicht hinsetzen, weiterlaufen. Der Blick über die schneebedeckten Berge war toll, kalt war es in der Luft, Handschuhe wären gut gewesen. Kurz vor Landung sagte man mir: Beine hoch, wir landen im Sitzen.

Danach wollte ich nach Borce weiterlaufen, einen Einheimische wartne mich und bat darum, es nicht zu tun: der Weg wäre gefährlich und momentan nicht gut. Sie selbst ist Pilgerin und kannte sich auf dem Weg gut aus. Sie brachte mich bis Borce, meine Bitte mich hinter der gefährlichen Stelle am Weg rauszulassen hat sich nicht verstanden. Meine Mitpilger berichteten davon, dass es eine schwierige, gefährliche Stelle gegeben hätte. Wie diese aussah kann ich leider nicht sagen. Sie wäre anders gefährlich gewesen, auch anders als einige gefährdete Stellen im Aufstieg zum Somport.

Der Aufstieg zum Somport war für mich herausfordernd und anstrengend - vielleicht hatte ich auch nur einen schlechten Tag. Zeitweise regnete es, der Weg war sehr matschig, an einigen Stellen drohten Schlamm, Matsch und Wasser von oben in den hohen Wanderschuh hineinzulaufen. Man konntenicht sehen, wie tief der Matsch war. Viele Steine waren sehr, sehr rutschig. Wasser bahnte sich über den Weg, den Weg ins Tal. Viele Wasserläufe die gut Wasser führten, mussten gequert werden. An einem Wasserfall/Bach gibt es eine richtige Kletterpartie durch das Bachbett und über die Steine. Kurz vor dem Pass geht es durch eine sumpfige Wiesenlandschaft. Bei fast jedem Schritt versank mein Schuh in der überschwemmten Wiese. Ich hatte mich auf eine Pause in der Cafeteria am Pass gefreut, aber alles ist geschlossen. Die Herberge, die Cafeteria. Aufgrund dessen, dass es einige Grad über 0 waren, es immer wieder regnete, konnte man sich nicht an den Wegesrand zum Pausieren setzen. Verschwitzt wie man ist, wurde es ganz schnell, ganz kalt.

Innerhalb eines Tages änderte sich das Wetter schlagartig. Auf dem Weg nach Jaca wurde es innerhalb eines Tages warm.
In der Casa Mamre würde ich persönlich nicht noch einmal nächtigen wollen. Sie ist zentral gelegen, aber das war es dannn auch schon.

San Juan de la Pena ist auf jedenfall sehenswert, der Abstieg geht über viele lose Steine, aber ich fand das gut machbar. Von Anfang an habe ich geplant in Santa Cruz de los Seros zu übernachten. Das Hotel war schön, nettes Personal, die zweite Bar im Dorf ist geschlossen, Verpflegung muss über das Hotel laufen, wenn man nichts dabei hat.

Leider war mein Weg in Santa Cruz de la Seros zu Ende. So gut wie es mir bis zum Nachmittag ging, so schlecht ging es mir die nächsten Tage.
Am späten Nachmittag fing ich trotz Hitze an zu frieren - ich dachte, der alte Steinbau isoliert gut. Ich wurde sehr schläfrig, was ich auf den anstrengenden Tag zurückführte. Beim Abendessen wurde mir irgendwie komisch. Kurze Zeit später lag ich in der Bar auf dem Boden, dann ging die Kotzerei los. Am nächsten Morgen brachte man mich ins Krankenhaus, mir ging es richtig schlecht, ich war vom vielen Übergeben total ausgetrocknet, Kreislauf weiter instabil. Abends war ich wieder im Hotel und blieb dort noch weitere 3 Tage. Gut, dass ich mein eigenes Bad hatte. Was auch immer für ein Virus/Lebensmittelvergiftung ich hatte. .
Ohne Essen und Trinken zu können war ich echt schlapp. So viel Flüssigkeit wie ich ständig verloren habe, konnte ich nicht aufnehmen. Nach drei Pausentagen dachte ich, ich bin fit genug weiterzulaufen.
Um der Hitze zu entkommen startete ich schon um 6.00 zur nächsten Etappe. Ich habe mich bis Santa Cilia gequält, die Beine zitterten, die Zunge klebte am Gaumen, die Lippen klebten aufeinander. Ich beschloss meinen Weg in Santa Cilia für dieses Mal zu beenden.

Ich sage mir immer, die Gesundeit geht vor und Vernunft muss sein.
Vielleicht war es einfach der falsche Zeitpunkt, drei Wochen nach der heftigen Gürtelroseninfektion. Vielleicht war es einfach Pech, vielleicht ist dieser Weg einfach nicht meiner.
Ich habe den Aufstieg zum Somport geschafft, ich habe San Juan de la Pena geschafft und ich habe meinen ersten Paraglidingflug gemacht.
Ich hatte aber auch Angst, dass ich mit schlechten gesundheitlichen Bedingungen, großer Hitze und Anstrengung meine MS trigger.

Es war eine schöne, wenn auch kurze Zeit, ab Jaca hätte es in den Alberguen sicherlich ein Pilgerfeeling gegeben, aber bis dahin habe ich fast niemanden getroffen.

Eine Erfahrung, einen Weg nicht so zu beenden, anzukommen wie man es sich gedacht hat.
Ann
2008: Camino Frances, 2010/11: Via Plata, 2012: 300km Camino del Norte, 2014: Camino Primitivo, 2017: Camino Ingles, 2022: Camino Portugues, 2024: Camino Baztan von Pau nach Bayonn, 2025: Camino Lebaniego y Vadiniense
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Simsim
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Re: Aragones

Beitrag von Simsim »

Whow, harter Tobak! Du hast es Dir aber auch gegeben, finde ich...schlechtes Wetter, heftigste Anstrengungen, dazu noch mal eben ein Flug, krasser Wetterwechsel und das alles mit einem angeschlagenen Immunsystem.
Es ist Unsinn, dass Dich "der Weg nicht will".
Aber es könnte eine Aufforderung sein, einen so wenig frequentierten Weg nicht zu unterschätzen und sorgsamer mit Deinen Kräften umzugehen.
Dass die Strecke ab Sarrance anstrengend und unwegsam ist, habe ich hier immer wieder geschrieben. Der Hospitalero in Sarrance hat offenbar keine Ahnung oder er ist topfit, sportlich und Berwanderer. Für so jemanden ist der Pfad natürlich lässig. Oben, die letzten Kilometer vor dem Somport, kann man sehr gut auf der völlig ruhigen Straße laufen. Bei Überschwemmung ist das absolut zu empfehlen. Die Cafeteria auf der französischen Seite hat meines Wissens nur am Wochenende geöffnet oder ab Donnerstag. Das kann man vorher erfragen. Die Albergue auf der anderen Seite ist schon länger geschlossen. Steht bei Gronze.
Und dann warst Du erschöpft, völlig normal, finde ich, nach so einer gewaltigen Tour. Und da haben die Mikroben leichtes Spiel....
Hab ich das richtig verstanden, dass Du durchgelaufen bist, bis Jaca? In einem Tag??

Ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung und Erholung und gehe doch den Aragones nochmal ganz langsam an, bei Gelegenheit :D!
Anne136
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Re: Aragones

Beitrag von Anne136 »

Hallo Simsim,
ich bin von Borce bis Estacion Canfranc gelaufen. Kilometertechnisch okay, aber die Höhenmeter im Schlamm waren anstrengend und herausfordernd.
Ich hatte Somport nie zum übernachten geplant, ich hätte mich nur über eine Pause in einer warmen Bar gefreut. Von den Bildern und Berichten war mir bewusst, dass es am Pass eine Bar gibt. Ich hatte meinen Proviant dabei, aber angesichts des Wetters, konnte man sich nicht mal eben draußen hinsetzen.
Sicherlich hat das Wetter und die Anstrengung dazu geführt, dass ich immuntechnisch wenig Widerstand hatte.
Vielleicht setze ich im Herbst den Weg fort. Gut vorstellen könnte ich mir, dass ich von Jaca weiterlaufe, dann den direkten Weg ohne Abstecher nach San Juan, denn da war ich in diesem Anlauf.
Mal schauen, was sich ergibt.
2008: Camino Frances, 2010/11: Via Plata, 2012: 300km Camino del Norte, 2014: Camino Primitivo, 2017: Camino Ingles, 2022: Camino Portugues, 2024: Camino Baztan von Pau nach Bayonn, 2025: Camino Lebaniego y Vadiniense
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Re: Aragones

Beitrag von Liebhabdich »

Das ist wie ein Krimi zu lesen.

schön das du noch lebst. Hätte böse enden können.

War es eine Lebensmittelvergiftung ?
Schlechtes essen in der Herberge - oder wie.

Du machst das sowieso zu ende. Das denke ich.

Ein Freund läuft grade , er sendet viele Infos. Es soll sehr sehr warm sein,
Doch der weg wäre schön, doch einsam.
Heute ist er in Eunate angekommen.

Ann erhole dich gut. wir starten am 3.7.
liebhabdich
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Re: Aragones

Beitrag von Anne136 »

War es ein Virus, eine Lebensmittelvergiftung? Ich weiß es nicht. Im Krankenhaus wurden keine Stuhlproben oder Proben aus dem Erbrochenem genommen.
Schlechtes Essen, ich wüßte nicht wo oder wie. Wenn könnte es nur die Chorizo auf dem Brot gewesen sein. Aber die Temperaturen waren nicht anders als im Kühlschrank.
Die Casa Mamre fand ich von den sanitären Anlagen ziemlich schlimm, ich mochte mich auch nicht in das Bett legen und habe mit Schlafsack und Einmalbettlaken auf das Bett gelegt.
Ich denke, ich war für deas Virus oder was auch immer ein leichtes Ziel.
Immunsuppremiert, 3 Wochen nach einer schweren Herpes Zoster-Infektion und überanstrengt, keine wirklichen Pausenmöglichkeiten da keine Bar am Wegesrand und nass-kalt bis hin zum plötzlichen Temperaturwechsel von 4-7 auf 32 Grad innerhalb von 24h.
Im Augenblick mache ich mir Gedanken, dass ich den Weg Anfang Oktober weiterlaufen könnte. Da habe ich wieder Urlaub. Mal schauen...
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Re: Aragones

Beitrag von Liebhabdich »

Anne136 hat geschrieben: 2. Jun 2026, 13:07 War es ein Virus, eine Lebensmittelvergiftung? Ich weiß es nicht. Im Krankenhaus wurden keine Stuhlproben oder Proben aus dem Erbrochenem genommen.
Schlechtes Essen, ich wüßte nicht wo oder wie. Wenn könnte es nur die Chorizo auf dem Brot gewesen sein. Aber die Temperaturen waren nicht anders als im Kühlschrank.
Die Casa Mamre fand ich von den sanitären Anlagen ziemlich schlimm, ich mochte mich auch nicht in das Bett legen und habe mit Schlafsack und Einmalbettlaken auf das Bett gelegt.
Ich denke, ich war für deas Virus oder was auch immer ein leichtes Ziel.
Immunsuppremiert, 3 Wochen nach einer schweren Herpes Zoster-Infektion und überanstrengt, keine wirklichen Pausenmöglichkeiten da keine Bar am Wegesrand und nass-kalt bis hin zum plötzlichen Temperaturwechsel von 4-7 auf 32 Grad innerhalb von 24h.
Im Augenblick mache ich mir Gedanken, dass ich den Weg Anfang Oktober weiterlaufen könnte. Da habe ich wieder Urlaub. Mal schauen...
Das hört sich nach einem Plan an. Der Weg soll ja auch sehr einsam sein.
Werde die Casa Mamre mal meiden.
Wenn ich wieder zu Hause bin ende August
werde ich berichten. am Weg- will ja bis Santiago schreibe ich nicht.

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