Camineiro hat geschrieben: ↑12. Jan 2026, 15:26
Wenn ich die Karten richtig interpretiere, wird der
Anillo de Picos de Europa
durch den
Camino de Lebaniego y Vadiniense nicht berührt.
Auch der Cnorte führt weit nördlich vorbei.
Zugänge gäbe es vom Camino Vadiniense von Mogrovejo oder Espinama aus nach Áliva oder noch kürzer, aber mit Seilbahn, von Fuente Dé.
Vom Camino del Norte aus ist es deutlich länger und mit
viel Asphalttreten verbunden, da es praktisch keine Wege durch den ersten Höhenzug gibt, der zwischen Meer und Picos liegt. Von Unquera oder Colombres über Panes, Tresviso nach Sotres wäre eine Möglichkeit, wobei man da zum Umgehen befahrener Straßen wahrscheinlich von Panes über Lles, Robriguero, San Estéban de Cuñaba nach Tresviso gehen kann.
Oder von Niembru über Posada de Llanes, Carreña, Arenas de Cabrales nach Poncebos.
Oder von Ribadesella nach Cangas de Onís und dann den Camino de la Reconquista.
Meine klare Empfehlung für den Zugang zu den Picos ist der Camino Lebaniego bzw. Vadiniense.
Camineiro hat geschrieben: ↑12. Jan 2026, 15:26
War schon mal jmd auf diesem Ringweg?
Jein. Ich kenne die Gegend ganz gut, auch einzelne Abschnitte der Ringe, aber nicht durchgängig. Meine Erfahrungen sind zudem aus dem letzten Jahrtausend. Auch wenn ich die Strecken, soweit ich das auf die Schnelle überblicken kann, als technisch nicht besonders schwer einstufe, möchte ich davor warnen, die Anillos ohne alpine Erfahrungen als Abstecher vom Pilgerweg zu laufen und schon garnicht allein (im Sommer gibt es allerdings soviel Betrieb, dass man sicher auch eine Gruppe Spanier findet, an die man sich dranhängen kann). Die Wetterumschwünge in den Picos können schnell und heftig sein.
Es gibt auch pilgergeeignete Wege durch die Picos, die man gut mit dem Camino Vadiniense verbinden kann. Wenn Du dafür Vorschläge suchst, kann ich Dir gerne behilflich sein. Wie Gertrudis schon schrieb, die Gegend ist wunderschön...