Die Angst, keine Unterkunft zu finden

Von St. Jean Pied de Port auf dem navarrischen oder vom Somportpass auf dem aragonischen Weg nach Santiago
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Ronald
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Re: Die Angst, keine Unterkunft zu finden

Beitrag von Ronald »

Ich bin gerade unterwegs, in Irun gestartet, in Villaviciosa Richtung Oviedo abgebogen, über den Primitivo heute in Melide angekommen. Meine erste Beobachtung: die Herbergen sind nicht voll. Auch die Municipal in Melide nicht.
Also - keine Bange. Der Weg sorgt für seine Pilger.
Buen Camino
Ronald
Olaf
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Re: Die Angst, keine Unterkunft zu finden

Beitrag von Olaf »

Das Thema passt gerade ganz gut.

Ich starte am 22. März 2026 in Saint Jean. Bisher habe ich es auf meinen Wegen (Portugues, Primitivo, Invierno) so gemacht, dass ich die erste Übernachtung gebucht hatte und am Ende noch in Santiago was, weil ich wusste, wann ich ungefähr da sein werde oder eben die Übernachtung vor der Rückreise.

Ich muss dazu sagen, dass ich es bevorzuge ein Einzelzimmer zu haben, da ich selbst Schnarcher bin und keinen nerven will. Nun habe ich eigentlich aus Spaß mal schauen wollen, wie es dann an den weiteren Tagen ausschaut, sprich z.B. Roncesvalles, Zubiri usw.
Und ich war doch sehr erstaunt, dass da einige Unterkünfte als ausgebucht erscheinen. Dachte so früh im Jahr nicht, dass ich da ein Thema haben sollte.

Kann mir da Jemand was dazu sagen, raten oder so? Will ja ungern ewig im Voraus buchen.
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hobo
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Re: Die Angst, keine Unterkunft zu finden

Beitrag von hobo »

Vielleicht nicht am Wochenende starten oder einfach mal abwarten. Da wird sich schon noch was finden. Es gibt ja viele Leute die ewig vorher schon reservieren und dann irgendwann wieder stornieren. Zur Not musst du halt in einer Herberge mit anderen Schnarchern schlafen.
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Camineiro
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Re: Die Angst, keine Unterkunft zu finden

Beitrag von Camineiro »

Olaf hat geschrieben: 24. Nov 2025, 11:55 Das Thema passt gerade ganz gut.

Ich starte am 22. März 2026 in Saint Jean. Bisher habe ich es auf meinen Wegen (Portugues, Primitivo, Invierno) so gemacht, dass ich die erste Übernachtung gebucht hatte und am Ende noch in Santiago was, weil ich wusste, wann ich ungefähr da sein werde oder eben die Übernachtung vor der Rückreise.

Ich muss dazu sagen, dass ich es bevorzuge ein Einzelzimmer zu haben, da ich selbst Schnarcher bin und keinen nerven will. Nun habe ich eigentlich aus Spaß mal schauen wollen, wie es dann an den weiteren Tagen ausschaut, sprich z.B. Roncesvalles, Zubiri usw.
Und ich war doch sehr erstaunt, dass da einige Unterkünfte als ausgebucht erscheinen. Dachte so früh im Jahr nicht, dass ich da ein Thema haben sollte.

Kann mir da Jemand was dazu sagen, raten oder so? Will ja ungern ewig im Voraus buchen.

Moin Olaf,

Herzlich Willkommen im Pilgerforum 🙂.

Wenn eine gewünschte Unterkunft auf einem Hotelbuchungsportal als „nicht verfügbar“ gelistet ist, heißt das nicht automatisch,
dass die Unterkunft ausgebucht ist.

Entsprechende Hotels oder Hostals vergeben I.d.R. nicht ihre gesamten verfügbaren Kapazitäten an die Portale weiter.
Versuch mal das Hotel direkt zu kontaktieren und frage für ein Datum Deiner Wahl nach.

Es kann auch sein, dass die Zimmer Kontingente noch nicht an die üblichen Portale vergeben worden sind.

Also keine Bange. Normalerweise geht da immer noch was.

Buen Camino
Uwe
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Olaf
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Re: Die Angst, keine Unterkunft zu finden

Beitrag von Olaf »

Wahrscheinlich hast Du mit dem "Vorreservieren" Recht und am Ende wird fleißig storniert.
Ich lasse es mal auf mich zukommen. Bisher ist noch immer alles gut gegangen.
Aber andere Schnarcher und ich zusammen ... *autsch* :D Das wäre ein Konzert und für Mitpilger eher die Hölle ... daher bin ich besser alleine, dann bin ich wenigstens nicht der Schlafräuber ;)
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Olaf
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Re: Die Angst, keine Unterkunft zu finden

Beitrag von Olaf »

Camineiro hat geschrieben: 24. Nov 2025, 14:14
Olaf hat geschrieben: 24. Nov 2025, 11:55 Das Thema passt gerade ganz gut.

Ich starte am 22. März 2026 in Saint Jean. Bisher habe ich es auf meinen Wegen (Portugues, Primitivo, Invierno) so gemacht, dass ich die erste Übernachtung gebucht hatte und am Ende noch in Santiago was, weil ich wusste, wann ich ungefähr da sein werde oder eben die Übernachtung vor der Rückreise.

Ich muss dazu sagen, dass ich es bevorzuge ein Einzelzimmer zu haben, da ich selbst Schnarcher bin und keinen nerven will. Nun habe ich eigentlich aus Spaß mal schauen wollen, wie es dann an den weiteren Tagen ausschaut, sprich z.B. Roncesvalles, Zubiri usw.
Und ich war doch sehr erstaunt, dass da einige Unterkünfte als ausgebucht erscheinen. Dachte so früh im Jahr nicht, dass ich da ein Thema haben sollte.

Kann mir da Jemand was dazu sagen, raten oder so? Will ja ungern ewig im Voraus buchen.

Moin Olaf,

Herzlich Willkommen im Pilgerforum 🙂.

Wenn eine gewünschte Unterkunft auf einem Hotelbuchungsportal als „nicht verfügbar“ gelistet ist, heißt das nicht automatisch,
dass die Unterkunft ausgebucht ist.

Entsprechende Hotels oder Hostals vergeben I.d.R. nicht ihre gesamten verfügbaren Kapazitäten an die Portale weiter.
Versuch mal das Hotel direkt zu kontaktieren und frage für ein Datum Deiner Wahl nach.

Es kann auch sein, dass die Zimmer Kontingente noch nicht an die üblichen Portale vergeben worden sind.

Also keine Bange. Normalerweise geht da immer noch was.

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Uwe
Danke, das probiere ich mal. Aber nur am Anfang. Dann mag ich es auf mich zukommen lassen.
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Flipper
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Registriert: 14. Mär 2023, 14:27

Re: Die Angst, keine Unterkunft zu finden

Beitrag von Flipper »

Also ich weiß nicht ob das bei Einzelzimmern auch so ist, aber dieses Jahr im Juni auf dem Frances war es öfter so, dass Leute mir gesagt haben "dort ist alles ausgebucht" oder "man findet in dem Ort keinerlei freie Betten mehr" und am Ende lag ich in genau dem Ort mit 7 anderen zusammen im 40 Betten Saal.

Ich hab auf dem ganzen Frances ein mal am Vorabend was gebucht (per WhatsApp) weil ich in eine bestimmte Herberge wollte, zwei mal von unterwegs wo angerufen um zu fragen ob was frei ist (weil ich recht weit gehen wollte) und ein mal mehrere Unterkünfte im Ort abgeklappert (weil ich mir mit wem ein Doppelzimmer teilen wollte) und sonst bin ich immer problemlos spontan unter gekommen.

Je nach Persönlichkeit, Budget und Flexibilität ist es evtl einfacher, in Kauf zu nehmen mal spontan etwas mehr Aufwand haben zu können, als regelmäßig Stress mit Reservierungen und Planung zu haben.
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