Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

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Ronny1976
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Ronny1976 »

Es gibt eigentlich keine (oder kaum) Ecken in D, wo man nicht ein paar schöne Fleckchen entdecken kann. Man muß eigentlich nur zu Fuß unterwegs sein und Zeit haben...
Buen Camino und ultreya!
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Ronny1976
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Ronny1976 »

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Buen Camino und ultreya!
angel2969
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von angel2969 »

Lieber Ronnm
vielen Dank, das Du uns auf Deine Reise mitnimmst, wunderschöne Fotos und Berichte und tiefe Einblicke in Dein Leben. Weiterhin alles Gute
bc angel
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Ronny1976
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Ronny1976 »

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Buen Camino und ultreya!
Flipper
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Flipper »

Ich mag deine Texte und bin wirklich immer wieder ganz begeistert, wie schön du fotografierst!
andrea+wildgans
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von andrea+wildgans »

Ich kann mich Flipper nur anschließen!!!
Und ich würde mich sehr freuen, wenn Du uns auch weiterhin auf Deinem Weg mitnimmst... solange es Dir Freude und keinen Druck macht!
Buen camino, Andrea
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Simsim
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Simsim »

Ja, ich bin auch noch dabei, danke Ronny. Du machst mir mit Deinen Fotos bewusst, dass es auch Schönes in Deutschland gibt :D. Bin so verwöhnt von Frankreich....
Und es ist interessant, einfach Deinen Pilgeralltag ein bisschen begleiten zu dürfen.
Annkatrin

Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Annkatrin »

Simsim hat geschrieben: 9. Mai 2025, 06:28 Ja, ich bin auch noch dabei, danke Ronny.
...und mit mir sicher noch viele andere "stumme" Mitleser. Danke!

Ich bin viele Jahre "nur" in D gepilgert und kann nur bestätigen, wie schön es hier ist. Ja, man trifft selten andere Pilger, aber ich habe viele nette Gespräche am Randes des Wegs gehabt, die mir in Spanien nicht möglich waren, weil ich die Sprache nicht ausreichend spreche.

Ich wünsche dir weiterhin einen unfallfreien Weg, viele schöne Enidrücke ...und die kleinen Tiefs braucht man doch auch, um die Hochs wieder schätzen zu können ;-).


Annkatrin
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Pellegrina
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Pellegrina »

Ich bin auch eine von den stummen Mitleserinnen und freue mich jeden Abend auf deine Berichte!
Viele Grüße von der Voie de Vézelay
Pellegrina
Haustür nach Santiago (Elsass, Via Podiensis, Camino francés)
Ökumenischer Pilgerweg, Ausoniusweg
Haustür nach Assisi und Rom (über Schweiz und Via Francigena)
Martinusweg (von Szombathely bis Reims, Fortsetzung folgt)
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Ronny1976
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Ronny1976 »

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Buen Camino und ultreya!
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Simsim
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Simsim »

Das mit dem "Hier"-Pflasterstein finde ich extrem gut!!

Und das mit der Langeweile...das gehört zur typischen Langzeit-Pilger-Erfahrung. Es wird immer wieder solche Tage geben, an denen es Dir mehr als absurd vorkommt, jeden Tag zu laufen, von einem Ort zum nächsten....was soll das? Und dann gibt's andere Tage, an denen alles so stimmt und nichts könnte besser sein, als es ist... Übrigens hat mich die Langeweile vieles gelehrt. Z.b. auszuhalten, einfach nur zu SEIN.

Die Bilder sind immer wieder toll. Gediegene Jugendherberge (kostet da wirklichdieÜbernachtungim Schlafsaal fast 50 Euro??? :shock: )....ja in Deutschland ist schon ein anderer Standard als in Spanien... besonderes in diesen südlichen, sehr wohlhabenden Landesteilen Deutschlands.
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Ronny1976
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Ronny1976 »

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Buen Camino und ultreya!
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Simsim
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Simsim »

Whow....lese ich richtig: 10-15 € für ein Frühstück? Meine Güte....
Mein Frühstück auf dem Camino kostet mich etwa 20 Cent.... :D
Haferflocken, Nescafe, und Brennesselsamen (gratis Powerfood).

Insgesamt ist das Pilgern auf diese Weise, jedenfalls wenn es länger dauert, nur für Menschen mit reichlich Budget möglich.
Ich denke aber, dass man auch in Deutschland noch improvisieren kann, wenn man das will.
Ich laufe immer noch mit einem Tagesbudget von 10 Euro und das hat auch auf meinem letzten langen Camino in Spanien funktioniert.
In Deutschland erinnere ich mich an Zeiten als Wandergesellin. Da haben wir gelernt, denn es war die Regel, für den täglichen Bedarf kein Geld auszugeben wenn wir unterwegs sind (galt nicht für die Arbeitsphasen, wo man nach Tarif bezahlt wurde), sondern um alles zu fragen, was man braucht. Nachtlager, Essen, sonstiges.
Das war Teil des Lernens (soziale Fähigkeiten entwickeln) und die Gegenleistung bestand darin, dass man Rede und Antwort stand und z.b. auch ganz für die Gastgeber da war.
Diese Form des Austauschs ist auch beim Pilgern möglich und auch beim Trampen, was ich sehr gern tue.
In allem geht es Kommunikation.
Geld wird nicht überall in erster Linie gebraucht. Viele Leute haben reichlich Geld, aber viel zu wenig Abenteuer. Die freuen sich dann über unkonventionellen Austausch, Begegnungen mit "komischen Vögeln", solange diese offen und respektvoll sind.
Entschuldige, Ronny, diesen kleinen Exkurs. Ich glaube ich spreche damit auch mir selbst Mut zu, falls ich mal in Deutschland pilgern möchte und mit sehr viel weniger Geld unterwegs bin. :) Hab noch weiter einen guten Weg!!
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Ronny1976
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Ronny1976 »

Ja, leider sind die Arbeitskosten (eben durch die unsoziale und unlogische Besteuerung) viel zu hoch. Was eben zu solch preisen für Dienstleister führt. 10-15€ sind im Hotel, Pension usw. Üblich. Selbst beim kettenbäcker kostet Kaffee und trockenes Käsebrötchen selten unter 4€…

Gestern Abend entdeckt und heute morgen im passenden licht fotografiert:

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Ob das hier zum Nachdenken anregt?


Auf die Walz wollte ich damals auch. Hab mich leider überreden lassen, es nicht zu tun. Bereue ich bis heute...
Buen Camino und ultreya!
Yuva
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Re: Mein persönlicher Camino - von Sachsen ans Ende der Welt

Beitrag von Yuva »

Lieber Ronny

Du hast ein wunderschönes Tagebuch und es macht auch mir Lust die Pilgerwege in Deutschland zu erkunden.

Ich habe vir einiger Zeit einige Zeit als Schwestern (Mitarbeiterin) in einem Krug (Herberge für Wandergesellen) gearbeitet. Und ich habe vieles mitbekommen, was die Wandergesellen so erlebt haben und ehrlich gesagt, habe ich es selten erlebt, dass die Wanderschaft positiv bereichernd war...und von vielen weiss ich auch, dass sie bis heute nach ihrer Wanderschaft mit den damaligen Problemen zu kämpfen haben.

Da hast du dir einen besseren Weg mit der Pilgerschaft ausgesucht 😊

Liebe Grüsse
Sarah
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