Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Allgemeine Diskussionen zur Pilgerei und ihrer Geschichte
Benutzeravatar
Pooh_der_baer
Beiträge: 210
Registriert: 16. Jul 2019, 08:51
Wohnort: frankfurt/m

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Pooh_der_baer » 27. Sep 2019, 08:37

Hallo,

mit der Zulassungsdeckelung haben m.W. die Einwohner Pekings entsprechene Erfahrung. Ebenso dürfen nur abwechslend Autos mit geraden bzw. ungraden Endnr. fahren.

Aber dies Alles hat nur bedingt mit dem Thema der An- und Abreise zu tun.
Für meine CF bin ich mit der Bahn angereist. Die Rückreise ab SDC habe ich per Flugzeug angetreten.
Ausschlaggeben war die Kombination Preis und Dauer.
Wer sich nicht erinnert, den bestraft die Zukunft.

Benutzeravatar
Martina
Beiträge: 203
Registriert: 15. Jul 2019, 19:23
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Martina » 27. Sep 2019, 12:14

Jaron hat geschrieben:
26. Sep 2019, 21:45
Martina hat geschrieben:
24. Sep 2019, 09:01
@Jaron
"Ich betreibe kein Online-Banking, gehe nicht an Geldautomaten, nutze keine Kreditkarte etc.pp."
Woher bekommst du denn Geld, wenn du nicht mal an einen Geldautomaten gehst?
Versuche mal hier in Berlin noch Geld an einem "normalen" Schalter zu bekommen das geht nicht mehr

In diesen Sinne...ein schweres Thema

Gruß Martina
Hier in meinem Wohnort kann ich Geld am Schalter der örtlichen Sparkasse abheben.
An meinem Arbeitsort ist eine Sparkasse (gehört zum gleichen "Verein") ganz in der Nähe des Arbeitsplatzes.
Da gehe ich also auch oft hin.

Nicht zuletzt: was hat denn dazu geführt, daß man Geld nicht mehr am Schalter abheben kann...? ;)
Nun wie ich schon sagt in Städten gibt es - aus Sicherheitsgründen :roll: - keine Schalter mehr wo man Geld abheben kann und es wird auch nicht mehr lange dauern dann wird es auch auf den Dorf so sein
Aber ehrlich einer EC/Girocard kann man sich doch gar nicht mehr entziehen
Lebe DEIN Leben
..i was looking for a place to be...i found it inside myself

https://martinawachholz.de/

Benutzeravatar
Andrea Ilchmann
Beiträge: 246
Registriert: 15. Jul 2019, 06:26

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Andrea Ilchmann » 27. Sep 2019, 15:37

In einem spanischen Pilgerführer habe ich einmal folgendes gelesen (also da stand es in Spanisch ;) ):

Manchmal denken wir, dass das, was wir tun, ein Tropfen im Meer ist,
aber dieses Meer wäre weniger ohne diesen Tropfen.
Andere Pilger haben es mit ihrer Spende möglich gemacht, dass du heute hier schlafen kannst,
tu du das Gleiche für den Pilger, der nach dir kommt!


Ist DAS nicht ein schöner Pilgergedanke und ist Leben nicht manchmal wie Pilgern und umgekehrt?

:arrow: :arrow: :arrow:
Pilger, die beim Gehen manchmal einfach nur Bauch und Füße sind - #Bauchfüßler eben.

GretaBo

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von GretaBo » 27. Sep 2019, 16:38

Pooh_der_baer hat geschrieben:
27. Sep 2019, 08:37
Aber dies Alles hat nur bedingt mit dem Thema der An- und Abreise zu tun.
@Ilfuchur
Aber ein schöner Pilgergedanke ist es trotzdem :)

Jaron
Beiträge: 49
Registriert: 17. Aug 2019, 18:32

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Jaron » 27. Sep 2019, 17:39

Pooh_der_baer hat geschrieben:
27. Sep 2019, 08:37
Aber dies Alles hat nur bedingt mit dem Thema der An- und Abreise zu tun.
Es kann ja nicht lediglich um An/Abreise zum Camino gehen.
Es muß darum gehen, im Alltag klimafreundlich mobil zu sein. :)

Martina hat geschrieben:
27. Sep 2019, 12:14
Aber ehrlich einer EC/Girocard kann man sich doch gar nicht mehr entziehen
Doch :D
Bisher konnte ich das.
Ich habe mit der Karte immer nur Kontoauszüge geholt und am Schalter Geld abgeholt.
Die PIN-Nummer habe ich bisher NIE gebraucht und diese auch vernichtet.
Als ich dann im Juli zum CP aufbrach, habe ich mir vorher eine neue PIN für die EC-Karten geben lassen (bei der ich nicht einmal wußte, daß man damit im Ausland Geld abheben kann).
Und da ich wiederholt gelesen hatte, daß nicht alle Institute in Portugal/Spanien EC-Karten akzeptieren sollen, habe ich mir dann eine Kreditkarte besorgt.
Beides hatte ich dann dabei. Aber auch genug Bargeld. Wobei ich eben auch mit überaus wenig Geld auskommen kann.
Und die Karten habe ich nicht gebraucht.

Zukünftig werde ich wohl weniger Geld mitnehmen und die EC-Karte. Ist wohl sicherer als mit viel Geld in der Tasche herumzulaufen.
In meiner Heimat aber brauche ich die Karte nach wie vor nicht zum Bezahlen oder für den Automaten.
Ist mir viel zu unsicher.
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Benutzeravatar
Gerhard.1
Beiträge: 191
Registriert: 22. Jul 2019, 21:04
Wohnort: Karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Gerhard.1 » 27. Sep 2019, 17:47

GretaBo hat geschrieben:
27. Sep 2019, 01:46
Gerhard.1 hat geschrieben:
26. Sep 2019, 22:53
.....Die Fahrzeugdichte am 1.1.2019 in DE = 692 Kfz je 1000 Einwohner.
Da zuckte ich erneut zusammen, als mit klar wurde, dass in meiner Heimatstadt Karlsruhe mit rd. 300.000 Einwohnern sage und schreibe 207.600 zugelassene PKWs irgendwo geparkt herumstehen oder -fahren müssen.

CO2-freie Grüße :D
Gerhard
Danke Gerhard, Du hast Dir wirklich Mühe gemacht, das Zahlenmaterial anschaulich aufzulisten.

Zum letzten Absatz Deines posts:

Nun ja, das Auto ist des Deutschen liebstes Kind. Wenngleich die deutschen Städte mehr oder weniger alle einem großen Parkplatz gleichen, so werden weder von den Bürgern (=Autobesitzern), noch von den Verantwortlichen der Städte Konsequenzen gezogen.

Ich habe Verständnis für die Menschen, die aufgrund schlechter oder fehlender Versorgung mit öffentl. Verkehrsmitteln nicht auf ihr Auto verzichten wollen. Aber es muss doch nicht sein, dass in EINEM Haushalt jedes volljährige Familienmitglied einen eigenen Wagen fährt; hier wäre doch innerhalb der Familien Mitfahrgelegenheit und carsharing angezeigt und machbar.
Aber die Sorge, dadurch von anderen abhängig zu werden und in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt, läßt bei den Autobesitzern erst gar nicht den Gedanken aufkommen, sich von seinem Vehikel zu trennen.

Vielleicht wird eines Tages eine Regelung eingeführt, dass die Anzahl der Neuzulassungen "gedeckelt" wird.
Wenn ein Parkhaus "voll" ist, steht an der Einfahrt ein "Besetzt" und die Schranke öffnet sich nicht. Wenn das "Parkhaus" Stadt XYZ voll ist, dann müsste im Prinzip Gleiches gelten. Das müsste sich doch auf die KFZ-Zulassungen übertragen lassen (theoretisch). Praktisch natürlich nicht, denn die Automobilindustrie hat ja ein Interesse, dass ihre Umsätze Jahr für Jahr steigen (die Aktionäre danken es).

Eine unheilvolle Spirale, die sich auch in allen anderen Wirtschaftszweigen bewegt. Schlussendlich wird der Mensch vor lauter Wachstum vor die Hunde gehen.

Berthold Brecht bemerkte einst: "Die Schwärmerei für die Natur ist begründet in der Unbewohnbarkeit der Städte". Hat er Unrecht?

Aber wovon werden die Menschen schwärmen, wenn auch die Natur unnatürlich geworden ist? :?

Ein Danke auch dir, Greta, für die anerkennenden Worte und deine Ansichten zu des Deutschen liebstes Kind, die ich vom Grundsatz her mit dir teile.
Wenn ich aber in zunehmendem Maße die immer größer werdenden Autos (SUV etc.) im Straßenverkehr sehe und auch der ADAC in seiner Statistik mein Auto, ein KIA Picanto, 998 ccm, 5-Türer, 5-Sitzer, Benziner, in der Kategorie "Kleinstwagen", also noch eine Stufe unterhalb der Kategorie "Kleinwagen" führt, dann wundert es mich nicht, wenn jemand nach "Größerem" strebt. :D
Ich gehöre jedenfalls nicht dazu, für mich ist das Auto ein Gebrauchsgegenstand, um von A nach B zu kommen und kein Statussymbol. Nachdem es im Schnitt knapp 6 l pro 100 km verbraucht und nur 20 € :!: Kfz-Steuer pro Jahr kostet, könnte mich z.B. eine zusätzliche CO2-Steuer nicht ärgern. Solchermaßen kleine aber sehr praktische Wägelchen mit 3,60 m Länge würden doch viel besser in die deutschen Städte passen und die Parkplatzprobleme mindern helfen. :lol:

Schöne Grüße
Gerhard
ein klick auf meine homepage
Jakobswege: WAS - WO - WIE
erleichtert die
PILGERPLANUNG FÜR INDIVIDUALISTEN - GRATIS.

Benutzeravatar
Gerhard.1
Beiträge: 191
Registriert: 22. Jul 2019, 21:04
Wohnort: Karlsruhe
Kontaktdaten:

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Gerhard.1 » 27. Sep 2019, 21:29

ilfuchur hat geschrieben:
27. Sep 2019, 06:56
Gerhard.1 hat geschrieben:
26. Sep 2019, 22:53
Liebe Mitpilger*innen
...
CO2-freie Grüße :D
Gerhard
Manchmal möchte ich dich einfach nur drücken!
Hallo Andrea,
das ist ein sehr netter Gedanke von dir, mit dem ich nicht gerechnet habe und
dessen Realisierung kaum erwarten kann. :o :) :D

Herzliche und besonders CO2-freie Grüße
Gerhard :lol:
ein klick auf meine homepage
Jakobswege: WAS - WO - WIE
erleichtert die
PILGERPLANUNG FÜR INDIVIDUALISTEN - GRATIS.

Benutzeravatar
Mario d'Abruzzo
Beiträge: 841
Registriert: 16. Jul 2019, 13:23
Wohnort: Staufen im Breisgau
Kontaktdaten:

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Mario d'Abruzzo » 23. Nov 2019, 01:20

Ciao Gertrudis,
Gertrudis hat geschrieben:
25. Sep 2019, 00:18
Und nach Lissabon will ich mal, mit dem Nachtzug.
haha, dieser Hotelzug HOT313 fährt 18:35 Uhr in Hendaye ab und kommt morgens um 07:30 Uhr mitten in der Altstadt von Lisboa am Bahnhof Santa Apolónia an. Das nennt man Reisen. Das andere eher Rasen...

Inzwischen mag ich die Umsteigerei in Paris nicht mehr. Statt dessen fahre ich direkt von Strasbourg nach Bordeaux. Sehr entspannte 1.034 km...

Am 28. März 2020 soll es also so funktionieren:

Bild

Neulich in der ZEIT gelesen:

Zugstolz

[...] Ich brauche Motivationshilfe. Am besten von jemandem, der mir weder mit Moral kommt noch mit Weltuntergang. Von jemandem wie Tom Hoferick, der aus einem einfachen, aber guten Grund Zug fährt: Er liebt es. Hoferick betreibt die Website reisen-mit-der-eisenbahn.de [...]

Kürzlich reiste er mit seiner Freundin von Karlsruhe, wo er jetzt lebt, nach Lissabon. Die Bahnfahrt über Paris und Irun dauerte 24 Stunden und kostete – selbstverständlich ist er Frühbucher – weniger als 100 Euro pro Person. "Und dann stehst du da in der Morgendämmerung in Lissabon. Mitten in der Altstadt, nicht an irgendeinem Flughafen, wo du denkst, du bist wieder dort, wo du abgeflogen bist."

Quelle: https://www.zeit.de/entdecken/reisen/20 ... ettansicht

Bild
Von Maradentro - Maradentro sent it to me by mail, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3762737

Mario Gregorius
»Was mich betrifft, so reise ich nicht, um irgendein Ziel zu erreichen, sondern um zu gehen. Ich reise um des Reisens willen. Worauf es ankommt, ist in Bewegung zu sein: die Nöte und Haken unserer Existenz unmittelbarer zu spüren...« R.L.S.

Benutzeravatar
donjohannes
Beiträge: 70
Registriert: 21. Jul 2019, 21:40

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von donjohannes » 23. Nov 2019, 08:54

Hatte eigentlich nicht vor, zu kommentieren. Hysterie hilft nix. Und jeder wird (verständlicherweise) Sparpotenzial vor allem immer bei dem sehen, was er selbst nicht "braucht" oder leicht hergeben kann. Krise - über den Umfang wird gestritten, wobei immer neue Weltuntergangsszenarien vermutlich auch ein quasireligiöses Bedürfnis bedienen - wird nur durch technologischen Fortschritt (zB. neue Energieformen, funktionale Solid State Batterien zur Speicherung) oder Reduktion des Konsums möglich sein. Da vor allem letzterer noch eher in der Hand des einfachen Mannes liegt (und ersterer mehr durch delegierte politische Verantwortung gefördert wird) ergeben sich für den Einzelnen ein komplexes Mosaik seines "Fußabdrucks", der sich nur schwer gegen andere auf Umweltverträglichkeit aufrechnen lässt.

So mag der kinderlose Minimalist im urbanen Tiny House mit Hipsterbart und Solarpanel, der vom Macbook aus arbeitet und mit dem Rad zum Einkaufen in den Ökoladen fährt, eine tolle statistische Bilanz seines C02 Verbrauchs aufweisen, auf seinem Blog im Kinderkriegen die größte C02 Belastung von allen anprangern und Greta in ihrem Anliegen unterstützen. Aber ist sein Beitrag am Ende größer als der einer Familie mit 5 Kindern, von denen eines statt Schulstreik am Freitrag durch Wissenshunger und Studium den Eintritt in eine gute Uni gelingt, an der später ein Durchbruch bei der umweltfreundlichen Speicherung von Ökostrom gelingt? Wie soll man das aufrechnen?

Es geht nicht um das Nichtstun. Jeder kann und soll die eigene Bequemlichkeit immer hinterfragen. Dabei wird der verschwindend kleine, relative Nutzen "im Vergleich zu...." immer ein entmutigendes oder entschuldigendes Thema sein. Denn diese Welt ist komplex und solche Rechnungen sind daher einfach schwierig. "Ich hab Solarpanele. Darf ich darum 2 mal im Jahr fliegen?" "Ich bin älter und hab kein Smartphone. Ich verbrauch damit weniger C02 als die Göre, die sich auf der Klimademo mit einem iPhone X in ihren saisonal immer neuen H&M Klamotten für Instagram fotographiert. Bevor die Weicheier also schreien, während sie die Mama mit dem SUV abholt, steht mir zu, mich nach meiner vielen Arbeit wenigstens einmal im Jahr in der Karibik zu erholen. Das verbraucht rechnisch immer noch weniger C02 als ein junger Friday for Future Demonstrant..." "Im Unterschied zu.... Ich hab ... Darf ich darum nicht ...?" Wer soll das beantworten oder gar Gericht darüber sitzen? Kann jemand der sparsam lebt und das Jahr über einen geringeren C02 Fußabdruck hat als ein anderer deshalb wie weit fliegen? Darf er das? Hat er ein Recht darauf? Kann er darauf verweisen, dass der Zug zwar sparsamer ist, aber er schon genug für das Klima tut und aus Grund x der Flug für ihn in diesem Fall einfach besser ist...? Ist es Ausrede, Rechtfertigung oder stimmiges Argument? Und dann kommen noch ganz andere Aufrechungen. Der TGV in Frankreich lebt vom Atomstrom (geringes C02). C02 ist Problem. Atomstrom ist Problem. Wie abwiegen? Elektroauto mit Lithium Batterien ist je nach Stromausgabe gut in der C02 Bilanz. Wie wiegt man das gegen die Ökokatastrophe im Abbau der raren Erden auf? Wie dreckig darf Bolivien sein, damit eine deutsche Stadt "sauber" ist? Alles komplexe Fragen und Abwägungen.
Ich habe keine Antwort, aber hier mein Vorschlag:
1) Potential dort ausschöpfen, wo allein ein Bewusstsein und eigentlich wenig Aufwand schon viel Nutzen bringt (nach Möglichkeit Regionalität, verschwendungsarme Resourcennutzung, Wiederverwertung, Mehrfachnutzung, lange Nutzungsdauer). Das sieht nicht in allem und bei jedem gleich aus. Öffis gibt es in der Stadt. Am Land kann es sein, dass sie keine Alternative sind. Der eine braucht einen PKW, der andere kann gut ohne.
2) Potential erweitern durch freiwilligen Verzicht. Wer einen PKW braucht, kann sich fragen, welcher PKW für seine Zwecke genügt. Reisen (auch der Jakobsweg - ausser von der Haustür weg) am Ende des Tages ist Luxus. Kann ich den Luxus vertreten? Wie mache ich ihn für mich vertretbar? Wie mache ich ihn besser vertretbar? Diskutieren in einem auf gekühlten Servern gespeicherten Pilgerforum, für das hunderte von Mitgliedern Stundenlang mit Geräten im Internet sind, ist Luxus. Kann ich den Luxus vertreten? Wie mache ich ihn für mich vertretbar? Manches davon ist vielleicht keine leichte Frage. Gibt es überhaupt eine Antwort? Gibt es eine Antwort auf den wütenden Anwurf: "How dare you..."?
3) Hoffen, dass bei der "umweltschädlichen" Familie mit den 5 Kindern, eines die Lösung für die aktuell unlösbaren Probleme hat. Und auch noch Krebs heilt.
Österreich -Santiago 1998
Liechtenstein - Jerusalem und zurück 2013-14 (http://www.4kmh.com/neo)
Triest - Cannes (Via Alpina Sacra) 2018 ( http://www.4kmh.com/vas )
Aktuell: Erde - Himmel (Hindernislauf): begonnen 1978 - Ziel noch in weiter Ferne

Shabanna
Beiträge: 412
Registriert: 16. Jul 2019, 15:10
Kontaktdaten:

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Shabanna » 23. Nov 2019, 09:08

Zwischen Kaffee im Stehen und Samstagmorgen-To-Do-Liste:

Das hat gut getan, Johannes.

LG,
Andrea

Benutzeravatar
Mario d'Abruzzo
Beiträge: 841
Registriert: 16. Jul 2019, 13:23
Wohnort: Staufen im Breisgau
Kontaktdaten:

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Mario d'Abruzzo » 23. Nov 2019, 09:46

Hi Johannes,

ich weiß ja nicht, ob das von Dir angedeutete Aufrechnen sinnvoll wäre. Schreibt einer, der fünf Kinder großgezogen hat...

Wichtiger finde ich, dass individuell überprüft wird, ob Alternativen möglich wären. Für Reisen von Santiago oder Lissabon zurück nach Deutschland gibt es Alternativen. Bloss, die muss man wollen, wie Tom Hoferick (s.o.). Zugstolz oder Flugscham...

Mario
»Was mich betrifft, so reise ich nicht, um irgendein Ziel zu erreichen, sondern um zu gehen. Ich reise um des Reisens willen. Worauf es ankommt, ist in Bewegung zu sein: die Nöte und Haken unserer Existenz unmittelbarer zu spüren...« R.L.S.

Thüringer
Beiträge: 115
Registriert: 27. Jul 2019, 06:44

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Thüringer » 23. Nov 2019, 10:29

Hallo Johannes

Weis nicht genau, was und wieviel ich von deinem Beitrag zitieren soll, alles?......fast alles!
Sehr umfassend für die Länge des Beitrags und nicht so einseitig , vermeintlich Klimafreundlich , wie es hier zu oft
in vielen Beiträgen dargestellt wird. Guter Beitrag.....

Thüringer
4 mal den Camino auf verschiedenen Wegen durch die Schweiz, Frankreich und Spanien von der Haustür nach Santiago.
Den de Norte, den Primitivo, der Ingles und Muxia/Finiterre mehrmals. Den Portuguese das letzte Drittel.

Annkatrin
Beiträge: 96
Registriert: 16. Jul 2019, 19:58

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Annkatrin » 23. Nov 2019, 12:42

donjohannes hat geschrieben:
23. Nov 2019, 08:54
... Elektroauto mit Lithium Batterien ist je nach Stromausgabe gut in der C02 Bilanz. Wie wiegt man das gegen die Ökokatastrophe im Abbau der raren Erden auf? Wie dreckig darf Bolivien sein, damit eine deutsche Stadt "sauber" ist? Alles komplexe Fragen und Abwägungen.
Nicht zu vergessen was bei einem Unfall passiert... https://www.youtube.com/watch?v=9P1ucDGOQdM

Annkatrin
Zuletzt geändert von Annkatrin am 23. Nov 2019, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.

Annkatrin
Beiträge: 96
Registriert: 16. Jul 2019, 19:58

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Annkatrin » 23. Nov 2019, 12:51

Mario d'Abruzzo hat geschrieben:
23. Nov 2019, 09:46

ich weiß ja nicht, ob das von Dir angedeutete Aufrechnen sinnvoll wäre. ..
So habe ich Johannes Post auch verstanden.
Soll doch Jede/r nach Kräften an seiner Ökobilanz arbeiten, aber doch bitte nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Der Schuss kann leicht nach hinten losgehen und das hilft Niemandem.

Annkatrin

Benutzeravatar
Mario d'Abruzzo
Beiträge: 841
Registriert: 16. Jul 2019, 13:23
Wohnort: Staufen im Breisgau
Kontaktdaten:

Re: Aufruf zum klimafreundlichen An- und Abreisen

Beitrag von Mario d'Abruzzo » 23. Nov 2019, 16:31

Hat sich erledigt...
Mario
Zuletzt geändert von Mario d'Abruzzo am 10. Jan 2020, 17:29, insgesamt 2-mal geändert.
»Was mich betrifft, so reise ich nicht, um irgendein Ziel zu erreichen, sondern um zu gehen. Ich reise um des Reisens willen. Worauf es ankommt, ist in Bewegung zu sein: die Nöte und Haken unserer Existenz unmittelbarer zu spüren...« R.L.S.

Antworten