Nummernsystem im Pilgerbüro

Allgemeine Diskussionen zur Pilgerei und ihrer Geschichte
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Pater Norbert
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Re: Nummernsystem im Pilgerbüro

Beitrag von Pater Norbert » 9. Okt 2019, 09:31

Frau Holle hat geschrieben:
9. Okt 2019, 07:21
Auch ein spannender Gedanke. Die 100km- Pilger, die ich kenne haben auch noch nie mit ihrer Compostela angegeben, die wollten gern pilgern, aber hatten nicht mehr Zeit. Ich war selbst mal einer mit meiner Freundin zusammen.
Aber ich kenne auch keine Buspilger näher, da kann ich nicht sagen, was deren Beweggründe sind.
Ich bin am 29. September mit einer Busgruppe angekommen. Und als Gruppe ziehen wir garkeine Nummer. DIe Daten, die am Schalter erfragt wreden, schicken wir 5 Tage vorher als Exel Datei und alles ist schon vorher gerichtet.

"Meine" Buspiilger sind die Menschen der Zielgruppe Ü 60, die ohne die Hilfe eines Begleitbusses den Weg nicht beginnen würden. Wir benötigten für die 121 km ab Vilalba halt 8 Tage, und manche mussten auch mal 1/2 Tag aussetzen. Aber am Ende waren sie genauso glücklich wie jene, die weit vorher gestartet sind
Wer pilgert, wird von einem Virus infiziert, das nicht vergeht.

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CyrusField
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Re: Nummernsystem im Pilgerbüro

Beitrag von CyrusField » 9. Okt 2019, 09:32

ilfuchur hat geschrieben:
9. Okt 2019, 08:02
Andrea, du verwässerst! Das Thema ist "Nummernsystem im Pilgerbüro", nicht Compostela oder 1.000 Möglichkeiten deinen Mann um die Ecke zu bringen!
Großartig :lol:

Aber verwässert wurde mMn schon vorher - denn es ging ja hier ursprünglich auch nicht darum, wer eine Compostela bekommt oder warum. Es ging ja nicht einmal darum, weshalb so viele Tourigrinos, Busigrinos, Whatever-grinos sich eine Compostela abholen wollen. Es ging ja "nur" darum, auf welche Weise das Pilgerbüro versucht, den Pilger-Heerscharen Herr zu werden.

Ob ein Nummernsystem jetzt gut oder schlecht ist, sei von mir jetzt Mal dahingestellt. Wenn hier jemand DIE zündende Idee hat, wie es besser laufen kann (wobei "Gebt nicht jedem Dahergelaufenen eine Compostela!"sicherlich nur unbedingt dazu gehört), stößt das an den richtigen Stellen bestimmt auch auf fruchtbaren Boden. Aber immerhin ist das aktuelle System der *Versuch*, es besser in den Griff zu bekommen. Auf jeden Fall bietet es den Vorteil, dass der erschöpfte Pilger nicht unter allen Umständen stundenlang Schlange stehen muss, sondern ggf. auch die Chance hat, sich SdC anzuschauen oder die Pilgermesse zu besuchen oder beides oder etwas völlig anderes zu tun.

Dass die Realität leider trotzdem bedeutet, stundenlang anstehen zu müssen, ist schade. Aber welchen Nachteil hat das System denn, außer sich eine Zahl auf einem Zettel merken zu müssen?
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...und ich jage die gelbe Muschel. :geek:

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Re: Nummernsystem im Pilgerbüro

Beitrag von Raimund Joos » 9. Okt 2019, 11:28

Frau Holle hat geschrieben:
8. Okt 2019, 23:20
Das Thema wird dir nie langweilig, oder? 🤨
Ich glaube, dass inzwischen jeder weiß, dass du die Compostela und das System darumherum nicht magst. Das ist meiner Meinung nach trotzdem kein Grund immer so abwertend darüber zu sprechen und quasi jeden zu verurteilen, der sich seine Urkunde als Erinnerungsstücke abholt.

Redest du eigentlich auch so über jeden, der die Medaille nach einem Marathon mitnimmt oder sich eine Urkunde nach einem 100km in 24 Stunden- Marsch ausstellen lässt?
Ich hatte die Frage gestellt warum man die nicht einfach so wie zb auch im Muxia vergibt wo man das von seiner jeweiligen Herberge oder Pension ausgestellt bekommt?? Das würde am schnellsten gehen.

Mein Verdacht ist der dass die C eben von vielen nicht als Souvenier sondern als Sportabzeichen verstanden wird und man deshalb sowohl von Seite der Kirche als auch zahlreicher Pilger auf einen Leistungstest wert legt.

Die tatsache dass sich eine Großzahl der Pilger das zum "aufgeilen des Egos" abholt bedeutet aber nicht im Umkehrschluß dass ich verdächtige dass jeder das mit dem Hintergund tut .... wenngleich ich mich doch frage warum es dann nicht auch das Certificado de Visita oder die Urkunde der Franziskaner auch tut.....

Etwas seltsam finde ich auch dass du selber die C mit einer Urkunde für einen Marathon vergleichst .... das läßt tief blicken. Der Zweck von beidem ist eben eigentlich ein ganz anderer und so wird eben der Jakobsweg zu einem Sportmarathon gemacht.

BC

Raimund

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Raimund Joos
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Re: Nummernsystem im Pilgerbüro

Beitrag von Raimund Joos » 9. Okt 2019, 11:33

Pater Norbert hat geschrieben:
9. Okt 2019, 09:31
Ich bin am 29. September mit einer Busgruppe angekommen. Und als Gruppe ziehen wir garkeine Nummer. DIe Daten, die am Schalter erfragt wreden, schicken wir 5 Tage vorher als Exel Datei und alles ist schon vorher gerichtet.

"Meine" Buspiilger sind die Menschen der Zielgruppe Ü 60, die ohne die Hilfe eines Begleitbusses den Weg nicht beginnen würden. Wir benötigten für die 121 km ab Vilalba halt 8 Tage, und manche mussten auch mal 1/2 Tag aussetzen. Aber am Ende waren sie genauso glücklich wie jene, die weit vorher gestartet sind

In in der Ausschreibung meiner Gruppen wird die C nicht erwähnt und ich führe grundsätzlichg auch keine Gruppen die nur 100 km laufen .... Auch begleite ich die nicht zum Pilgerbüro .... abholen tut das Teil nach meiner Einschätzung etwa die Hälfte. (Wobei ich auch eine Gruppe hatte wo es wohl nur einer abgeholt hat).

Aber zur Sache: Bist du sicher dass das von dir beschriebene Verfahren so auch noch nach dem Nummernsysthem läuft?
Und auch die Regel dass Gruppen ab 6 Personen das im Paket abgeben und später wieder gemeinsam abholen können?

BC

Raimund

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Pater Norbert
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Re: Nummernsystem im Pilgerbüro

Beitrag von Pater Norbert » 9. Okt 2019, 13:29

Raimund Joos hat geschrieben:
9. Okt 2019, 11:33
Aber zur Sache: Bist du sicher dass das von dir beschriebene Verfahren so auch noch nach dem Nummernsysthem läuft?
Und auch die Regel dass Gruppen ab 6 Personen das im Paket abgeben und später wieder gemeinsam abholen können?
Ich nannte das Datum: 29. September - das war schon nach der Einführung der Nummern. Und ich habe keine gezogen, sondern wurde in den Raum für Gruppen geführt, der rechts neben dem Eingang ist.
Und ich habe den Hinweis beim letzten Mal bekommen, dass wir das so machen können. Da wir normalerweise 24 Personen sind, gab es für mich keinen Grund, nach der Untergrenze zu fragen.
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