Wie werde ich Hospitalero/a?

Allgemeine Diskussionen zur Pilgerei und ihrer Geschichte
Benutzeravatar
CyrusField
Beiträge: 202
Registriert: 10. Sep 2019, 11:02
Wohnort: Aachen
Kontaktdaten:

Re: Wie werde ich Hospitalero/a?

Beitrag von CyrusField » 9. Mai 2020, 23:38

Simone hat geschrieben:
9. Mai 2020, 22:17
Aber es ist ja auch ein Teil des 'Abenteuers', sich auf den unbekannten Kollegen einlassen zu müssen...
Das stimmt. Bei mir ist das auch äußerst selten der Fall, eigentlich nie, ich habe ein sehr dickes Fell - aber für die Pilger wäre es halt schlimm, wenn sich die Hospitaleros in die Haare bekommen sollten oder auch nur angiften. Grundsätzlich bin ich für so ein Abenteuer aber auch immer zu haben.
Harrison Ford hat den verlorenen Schatz gejagt,
Michael Douglas den grünen Diamanten und das Juwel vom Nil,
Wallace und Gromit das Riesenkaninchen.
...und ich jage die gelbe Muschel. :geek:

Benutzeravatar
Camineiro
Beiträge: 413
Registriert: 15. Jul 2019, 11:53
Wohnort: südl. Münsterland

Re: Wie werde ich Hospitalero/a?

Beitrag von Camineiro » 14. Mai 2020, 20:12

Hab' zu dem Thema noch einen Link der Fränkischen St. Jakobus-Gesellschaft Würzburg e.V. gefunden ...
Cfrances 2008/2014
Cport/Cingl 2010
Olavsweg 2012
Via Podiensis 2012/13/14
CNorte 2019

Superfrauandrea
Beiträge: 7
Registriert: 6. Aug 2019, 16:55

Re: Wie werde ich Hospitalero/a?

Beitrag von Superfrauandrea » 18. Mai 2020, 07:58

ich darf auch dazusenfen.
Nach der Ausbildung in Limburg an der Lahn (bedeutete für uns eine Anreise von immerhin 800 Kilometern) wurde uns dann die Herberge in Bercianos de Real Camino am CF zugewiesen. Wir sollten zu dritt sein, am Anfang waren aber nur mein Mann und ich, da die holländische Kollegin mit 3 Tagen Verspätung ankam. Es erfolgte leider keinerlei Informationen darüber.
Aber rückwirkend betrachtend, war das die anstrengendste Zeit meines Lebens. Müde am Körper aber glücklich im Kopf, wie unser italienischer Vorgänger so treffend formulierte!
Wir hatten bis zu 50 Personen in der Herberge, mit Frühstück und Abendessen durchaus herausfordernd.
Aber wir würden und werden es wieder tun, eventuell nur zu zweit und eine kleinere Herberge (bis max. 30 Personen). Mit unserer Holländerin hatten wir großes Glück , auch wenn sie am besten dabei war, große Pausen zu machen und die anderen arbeiten zu lassen.

Buen camino!

Antworten