Sacra di San Michele → Monte Sant'Angelo

Auf den Spuren des Franz von Assisi und auf anderen Wegen in die ewige Stadt
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M@rio d'Abruzzo
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Sacra di San Michele → Monte Sant'Angelo

Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 19. Nov 2021, 00:03

Gerade möchte ich mal wieder ein altes Projekt prüfen, die Michaelslinie...
M@rio d'Abruzzo hat geschrieben:
7. Feb 2021, 01:10
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"Mit seinen mittelalterlichen Mauern diente es als Vorlage für den Roman „Der Name der Rose“, das Kloster Sacra di San Michele, das nahe der Stadt Turin liegt. Heute führen die wenigen dort noch lebenden Mönche Touristen durch Abtei, Klosterbibliothek und Kreuzgang."
Quelle: Deutschlandfunk • Romankulisse für Umberto Eco

Das Kloster Sacra di San Michele am Ende des Susa-Tals hat Umberto Eco atmosphärisch für sein Buch inspiriert. Filmaufnahmen wurden dort jedoch keine gemacht:

"Für die Außenaufnahmen des Klosters wurde ab Mitte 1985 auf einem Hügel bei Prima Porta, einer Vorstadt von Rom, nach Entwürfen Dante Ferrettis eines der größten Sets der europäischen Filmgeschichte errichtet. Hierzu gehörte auch ein 30 Meter hoher Bibliotheksturm nach dem Vorbild des Castel del Monte. Die Landschaftsaufnahmen entstanden in den Abruzzen nordöstlich von L’Aquila. Weitere Szenen wurden auf der Burg in Molina de Aragón in Spanien gedreht."
Quelle: Wikipedia • Der Name der Rose (1986, Film)

"Das mehrschichtige Werk, Epochenporträt, philosophisches Essay und der äußeren Form nach ein breit angelegter historischer Kriminalroman, der anno 1327 in einer italienischen Benediktinerabtei spielt, entwirft in der Substanz ein lebendiges Bild des späten Mittelalters mit seinen politischen, sozialen und religiösen Konflikten."
Quelle: Wikipedia • Umberto Eco • Der Name der Rose (1980, Buch)
M@rio d'Abruzzo hat geschrieben:
18. Apr 2021, 16:38
»Diese 7 heiligen Stätten des Michaelskultes sind in direkter Linie errichtet worden«

Eigentlich muss es ja klassische Esoterik sein; dass nämlich diese sieben dem Erzengel Michael gewidmeten Heiligtümer auf einer geraden Linie liegen. Nüchtern betrachtet funktioniert das nur bei der ebenen Mercator-Projektion der Kugelgestalt der Erde und diese Ansicht ist ja verzerrt.

»Die Wurzeln der christlichen Figur des St. Michael- einer der drei Erzengel (zusammen mit Gabriel und Raffael) können bis in den Orient zurück verfolgt werden. Michael [werden] charakteristische Züge der göttlichen Figuren Mitra, Hermes und Herkules zugeschrieben. Diesem einzigartigen heiligen Krieger sind 7 Klöster gewidmet, die auf einer imaginären Linie konstruiert wurden, welche den Speer symbolisiert, mit dem der heilige Michael Luzifer besiegte.«

»Diese 7 heilige Stätten sind sich trotz der Distanz sehr ähnlich und sie folgen einer perfekten Linie die dem Untergang der Sonne zur Sonnwende folgt. Diese Linie fällt nach christlichen Glauben mit der Linie zusammen, mit der Michael Luzifer im Moment der Verfolgung schlug.«

Quelle: curioctopus.de Schöne Fotos!
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Ich hab' mir also heute mal überlegt, wie ich von der Sacra di San Michele im Piemont zum Höhlenheiligtum Monte Sant'Angelo in Apulien pilgern könnte. Dazu hab' ich mir erst mal eine Karte gerichtet, auf der ich einen 42 km breiten Korridor markiert habe.

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Auf meiner Karte ist die Kugelgestalt der Erde berücksichtigt. In dieser Darstellung wird das deutlich an dem leichten Bogen der direkten Luftlinie...

Ich schau mir dann mal an, wie ich in diesem Korridor vorankommen könnte. Praktischer Weise befinden sich nicht nur Cortona und Assisi, sondern auch die Isole Tremiti in diesem Bereich :-)

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