::: Percorsi spirituali del XIII secolo :::

Auf den Spuren des Franz von Assisi und auf anderen Wegen in die ewige Stadt
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Re: ::: Percorsi spirituali del XIII secolo :::

Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 5. Feb 2021, 23:43

Zur Sicherheit hab' ich meiner geplanten Tour einen neuen Namen gegeben; auch für den Fall, dass das Ganze nur im Geiste stattfinden kann.

:-)

Bild

Die fett geschrieben Orte sind Bestandteil meiner Pilgerreise (und auf meiner Website direkt anklickbar)...

https://sutterer.eu/2021/percorsi_spirituali_del_xiii_secolo/

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Re: ::: Percorsi spirituali del XIII secolo :::

Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 11. Feb 2021, 22:55

So, leider musste ich Monte Sant'Angelo und auch Castel Fiorentino und damit Friedrich II. aus meiner Tour entfernen. Zu Gunsten von den zwei zusätzlichen Orten, der Abbazia San Giovanni di Piano (nur Grundmauern) und dem Porto von Rodi Garganico, die in der Geschichte der winterlichen Flucht des fast neunzigjährigen Celestino eine Rolle spielten. Endlich hab' ich nämlich eine ausführliche Quelle fern von Wikipedia (und ganz nett teuer) gelesen und weiß nun alles über Pietros Route und die Probleme mit den Häschern seines Nachfolgers, Bonifacio VIII, und mit dem stürmischen Wetter, das eine Überfahrt des Flüchtlings Richtung Griechenland verhinderte.

Die erste 'neue' Unterkunft könnte die Telefonnummer 32-16-8 haben. :-) Die Oasi di Rosi in Casalnuovo Monterotaro... Später geht es dann quer durch Parco Nazionale del Gargano mit der Foresta Umbra...

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Re: ::: Percorsi spirituali del XIII secolo :::

Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 14. Feb 2021, 00:40

Percorsi d'Acqua
Der Weg des Wassers...

Besonders im seit Römerzeiten grundwasserlosen Salento ist Apulien dringend auf Wasser für die Bevölkerung und die Landwirtschaft angewiesen. Bis vor über 100 Jahren ein System von anfangs unterirdischen, in den Fels gehauenen Kanälen, dem aquedotto pugliese, angelegt wurde, gab es in Apulien fast nur Wasser aus Zisternen.

Bild
AqP planimetry
Saggittarius A, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Das Wasser wird im Norden an der Grenze zu Molise gesammelt und bis an die äußerste Spitze des italienischen Stiefelabsatzes nach Santa Maria di Leuca geleitet. Dort gibt es direkt am Meer einen Überlauf, falls mal zu viel Wasser ankommen sollte, was aber wohl noch nie vorkam :-)

Ich war schon zweimal in Santa Maria di Leuca und habe natürlich auch den 'Überlauf' studiert...

Bild

Bild
Der Überlauf...

Bild
Wer genau hinschaut, sieht den Überlauf links vom Leuchtturm...

Okay, aber von wo kommt das Wasser denn nun her? Das hängt auch mit meinen aktuellen Umplanungen meiner Pilgerreise zusammen. An der Grenze zwischen Molise und Apulien wurde das Wasser des Fiume Fortore zum Lago di Occhito aufgestaut. Hier beginnt eine der Leitungen... Nahe der Staumauer gibt es einen Picknickplatz und da möchte ich mein Zelt aufstellen.

Bild

https://sutterer.eu/2021/percorsi_spirituali_del_xiii_secolo/stages/50_pietracatella%E2%86%92diga_di_occhito.html

Am nächsten Tag soll es dann zu Rosis Oase gehen...

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Zuletzt geändert von M@rio d'Abruzzo am 14. Feb 2021, 01:07, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 14. Feb 2021, 01:00

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 14. Feb 2021, 11:49

Ich hab' jetzt mal die Bemerkungen auf der Übersichtsseite der Pilgereise erweitert und vieles verlinkt...

Bild

https://sutterer.eu/2021/percorsi_spirituali_del_xiii_secolo/

Sole e salute!

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 14. Feb 2021, 15:16

Christus kam nur bis Eboli
Mit Carlo Levi in der Basilicata

Die Basilicata ist eine abgelegene Landschaft im tiefen Süden der italienischen Halbinsel. Die Römer nannten sie einst Lukanien. Später, im 20. Jahrhundert, diente das Land Mussolinis Faschisten als beliebter Verbannungsort für politische Gegner – so Maler und Mediziner Carlo Levi.
Quelle: Deutschlandfunk

Der Beitrag zum Lesen und Anhören: https://www.deutschlandfunk.de/christus-kam-nur-bis-eboli-mit-carlo-levi-in-der-basilicata.1242.de.html?dram:article_id=451425

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 14. Feb 2021, 18:11

Aliano

Bild
Quelle: https://www.rome2rio.com/de/

:-)

"Carlo Levi setzte sich bewusst gegen die abstrakte Kunst ab; er suchte eine neue Art von Realismus, die „wahr“ sein sollte, d. h. weder l’art pour l’art noch rein deskriptiv. Während seiner Verbannung nach Süditalien entdeckte Levi (analog zu seinem Durchbruch im Schriftstellerischen) auch in der Malerei seinen eigenen Stil als Verwirklichung dieses Ideals: In Aliano begann er, vorwiegend Porträts der Bauern sowie 'ungeschönte' Landschaftsbilder zu malen, die fortan sein Werk beherrschten."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Carlo_Levi

Bild
Lucania 61 di Carlo Levi 2
National Museum of Medieval and Modern Art of Basilicata
, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

Bild
Lucania 61 di Carlo Levi 3
National Museum of Medieval and Modern Art of Basilicata
, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

Carlo Levi als Maler: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Lucania_%2761_(Carlo_Levi)?uselang=de

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Re: ::: Percorsi spirituali del XIII secolo :::

Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 16. Feb 2021, 15:14

»Peter von Morrone war Haupt einer der asketischen Mönchsgemeinschaften, die den Lehren Benedikts und Franziskus’ anhingen, sie aber strenger auslegten als die offiziellen Orden. Vor allem beriefen sie sich auf Joachim von Fiore, der hundert Jahre vorher das Gottesreich auf Erden angekündigt hatte. "Dieses Reich sollte das dritte Zeitalter des Menschengeschlechts sein, ein Zeitalter des Heiligen Geistes, ohne Kirche, ohne Staat, ohne Zwang, in dem die Menschen gleichberechtigt und in gegenseitiger Hilfsbereitschaft ein schlichtes Leben führen sollten." Ungealterter Traum!«
Quelle: Ein uralter, ungealterter Traum - Ignazio Silone und sein Abenteuer eines armen Christen Aus der ZEIT 37/1969

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Re: ::: Percorsi spirituali del XIII secolo :::

Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 16. Feb 2021, 21:32

Basilicata Coast to Coast

Über diesen Film hab' ich wohl schon mehrfach geschrieben. Ich hab' mich gestern und heute mit der Zufahrt nach Aliano von der Bahnstrecke aus beschäftigt; und mich dann für ein Taxi entschieden. Die Kombination der drei Buslinien halte ich inzwischen doch für problematisch, zumal die Rückfahrt an einem Sonntag wäre. Also ich denk' da wieder mal an den Film, der meine Begeisterung für die Basilicata geweckt hat (obwohl es den nur in italienischer Sprache gibt; vor etwa 10 Jahren hab' ich ihn im Kino gesehen, allerdings mit deutschen Untertiteln, die es auf DVD und Blu-ray leider nicht gibt...).

"Zu Fuß gehen ermöglicht einem den Kontakt mit sich selbst, es ist, als würde man eine Lupe über die eigene Seele, die eigenen Gedanken halten. Was ich an meinen Figuren schön finde, ist, dass sie auf ihrer abenteuerlichen Reise so viele Fehler machen. In den Augen der modernen Welt würden sie als gescheiterte Existenzen gelten. Aber nichts da! Die vier ziehen ihren Plan bis zum Ende durch und erreichen ihr Ziel, wodurch sich auch ihr Leben verändert. Ich wollte auch einen Film über Süditalien drehen, wo ich herkomme. Süditalien, wie ich es als Jugendlicher gesehen habe, mit seiner großen Fähigkeit, Träume wahr werden zu lassen, Dinge zu verändern. Die poetische Leichtigkeit Süditaliens." Rocco Papaleo
Quelle: https://friedrichsbau-kino.de/filmobjekte/detail/BASILICATA-COAST-TO-COAST/793

Also die vier Freizeitmusiker wollen von Maratea an der Tyrhennischen Küste mit einem Pferdewagen zu einem Konzert nach Scanzano Jonico an der Ioninischen Küste trekken. Da kam ich dann vorhin auf den Gedanken, mal nachzuschauen, wo sich denn dieses Scanzano Jonico genau befindet. Und wurde ganz schnell fündig, es ist der Nachbarort des Städtchens, vom dem meine Fahrt nach Aliano losgehen soll. Dann schau ich noch mal bei amazon rein und finde ein Buch von 2020 (Viaggio in Basilicata: Coast to coast da Maratea a Matera sui sentieri del film di Rocco Papaleo), das die komplette Tour zum Nachwandern beschreibt. Und noch nach Matera weiterführt. Ich bin gespannt darauf.

Bild

Gut 150 km, also eine Wanderwoche. Wanderwoche weil, falls Corona den Start meiner bisher geplanten Reise Anfang August verhindert, dann würde ich Mitte September halt nur diesen Weg laufen. Zumal der auch über Aliano führt :-)

Zufälle gibt's...

Cronaca di un viaggio a piedi tra storia e reportage. L’itinerario tocca le cittadine di Maratea, Trecchina, Lauria, Tramutola, Pertusillo, Aliano, Craco, Nova Siri, Scanzano Jonico e Matera. Gl incontri, la gastronomia, le feste, la cordiale ospitalità e l’avventura.
Quelle: https://www.amazon.de/Viaggio-Basilicata-Maratea-sentieri-Papaleo/dp/8890930381/

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 18. Feb 2021, 12:27

Cronaca di un viaggio a piedi tra storia e reportage

Haha. Weil ich's nicht erwarten konnte, hab' ich mir parallel zu der Print-Ausgabe auch die Kindle-Version gekauft. Dachte, da wäre die genaue Route in Form von Kartenskizzen abgebildet. Fehlanzeige. Stattdessen. Na ja, zwei Kapitelchen hab' ich mir gleich angeschaut. Die Ankunft in Maratea. Ohne Plan, wo unterkommen und dann gleich von einem netten Einwohner 10 km gefahren werden. Die Kindle-Ausgabe hat den Vorteil, dass ich den italienischen Text kopieren und im Firefox in den Google-Übersetzer komplett einfügen kann; Seite für Seite. Dann das zweite gelesene Kapitel, natürlich mit der Überschrift 'Aliano'. Auch da wieder gefahren werden. Weil es ja 36 km wären; scheinbar hat man/frau vom Aufteilen einer langen Etappe noch nie gehört. Soviel erstmal zum Thema 'a piedi'. Es sind wohl auch fast immer Straßen oder Sträßchen, auf denen man laufen muss. Durchgängige Feldwege sind aufgrund der Topologie wohl auch gar nicht möglich.

Dann in Aliano. Es war gerade Ende August und das große Event 'La luna e i calanchi' startete am gleichen Tag. Ein Mega-Event. Sicher gut für die Region. Was bin ich froh, dass ich erst einen Monat später in Aliano sein werde. In der Nähe gibt es wohl eine Art Natur-Amphitheater. Und dort geht es wohl in nachtschlafender Zeit um den Sonnenaufgang. Keine Ahnung, warum im Festivalnamen nun der Mond auftaucht...

Das letzte Festival war 2019, das ist wohl auch im Buch beschrieben. 2020 musste es wegen der Pandemie entfallen...

Culture. La luna e i calanchi 2019 YouTube-Link 28:34

Edit: Okay, in der Printausgabe sind zumindest einige Schwarz-Weiss Fotos...

Bild

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 19. Feb 2021, 11:28

Besuch an Carlo Levis Grab in Aliano

Nach zwei Monaten sollte ich das Santuario Santa Maria di Merino nahe Vieste auf der Halbinsel Gargano erreicht haben. Einem für Celestino V eher tragischen Ort. Danach soll es am 1. Oktober von Foggia aus rasant mit Bahn und Taxi weitergehen zu Carlo Levi in Aliano in der Basilicata und nach einem Ruhetag dort weiter nach Cosenza in Kalabrien, um dann drei Tage durch das Sila-Gebirge nach San Giovanni in Fiore zu wandern, im Andenken an Joachim von Fiore...

Bild
Quelle: GoogleMaps auf sutterer.eu

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 20. Feb 2021, 00:19

Die Stationen der Coast to Coast-Trekkingtour

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Quelle: Einzelbilder aus dem Film 'Basilicata Coast to Coast' (YouTube-Clip)

Mein Favorit: Während der Mathearbeit fliegt ein Spickzettelknäuel auf seiner Parabelbahn vor der Basilicata-Landkarte im Klassenzimmer. Coast to coast... Mathelehrer und Freizeitmusiker Nicola Palmieri (Rocco Papaleo) wurde dadurch spontan inspiriert, das Musikfestival in Scanzano Jonico (am Ionischen Meer) von Maratea (am Tyrrhenischen Meer) aus mit seiner Band nicht innerhalb zweier Stunden mit dem Auto zu erreichen, sondern zu Fuß mit einem Pferdewagen (für Zelt und Musikinstrumente, wie den etwas sperrigen Kontrabass).

»Ad attraversare la Basilicata una costa all'altra. Ecco idea!!!«

:-)

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Zuletzt geändert von M@rio d'Abruzzo am 27. Feb 2021, 11:53, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 22. Feb 2021, 19:40

VINO ROSSO EPICURO MONTEPULCIANO D’ABRUZZO • IL FONDATORE

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Man beachte das angedeutete Tau...

Im weiter oben verlinkten YouTube-Clip über Aliano gibt es eine symbolische Zeremonie mit vino rosso. Es handelt sich dabei wohl um einen für die Basilicata typischen Wein. Ich hab' jetzt mal angefangen, mich dazu in dieser Richtung vorzutasten.

Der inhaltliche Bezug ist einfach: 13.Jahrhundert und 13% vol. Das kann ja wohl kein Zufall sein...

:-)

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 23. Feb 2021, 17:05

Okay, Vino della Basilicata heißt irgendwas mit 'Vulture'. Versteht irgendjemand den Text der symbolträchtigen Ansprache?

Aglianico del Vulture ist ein Rotwein aus dem Vulture-Gebiet in der Basilicata (Italien), der seit 1971 mit der „kontrollierten Herkunftsbezeichnung“ Denominazione di origine controllata (DOC) ausgezeichnet ist. Seit dem 2. August 2010 gibt es für die Aglianico del Vulture Superiore-Weine dieses Gebiets die höhere Qualitätsstufe „kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung“ DOCG. Die Superiore-Weine müssen mindestens 13,5 Vol.-% Alkohol besitzen.
Quelle: Wikipedia

Bild
Aglianico Vulture map
Michele Arcangelo, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

Basilicata Coast to coast spielt sich aber südlich von Potenza ab und das Vulture-Massiv ist ein Bergmassiv eines erloschenen Vulkans im Norden der italienischen Provinz Potenza.

Enoteca Enzo schreibt 'Der Aglianico del Vulture ist der Barolo des Südens.'...

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 27. Feb 2021, 10:01

Der Barolo des Südens...

Auch als Unschwabe und eher lebenslustigem Badner ist bei meinen Weinkäufen spätestens bei 8 € Ende der Goldgelb/Rot/Goldgelben-Fahnenstange. Eher von Neugier als Durst getrieben hab' ich mir aber trotzdem beispielsweise bei ebay mal das Angebot an Vulture-Weinen angeschaut. Versandkosten 19 € bei einem Flaschenpreis zwischen 20 und 30 €...

Bild
Quelle: ebay.de

Selbst wenn ich jetzt Winkeladapter für Koaxialkabel bei ebay suche, wird mir dieses wirklich günstige Angebot jedesmal unterbreitet. Da hab ich mal genauer hingeschaut; nämlich wo die Wunderflasche mit AGLIANICO DEL VULTURE DOC Cantine Carbone di Melfi Vino Rosso Lucano CRU denn eigentlich herkommt. Überraschender Weise doch südlich von Potenza, obwohl das vulkanische Gebiet, das dem Vulturewein ja angeblich seine besondere Note gibt, nördlich davon liegt (Vielleicht handelt es sich ja aber auch nur um den 'Artikelstandort'.). Der Ort heißt Corleto Perticara und liegt ganz nahe bei Aliano. Dann nennt sich das Premium-Gesöff auch noch 'Stupor Mundi' („Das Staunen der Welt“), ein Ehrenname für Kaiser Friedrich II.

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