::: Mari e Monti • Da Rimini a Monte Sant'Angelo :::

Auf den Spuren des Franz von Assisi und auf anderen Wegen in die ewige Stadt
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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 17. Nov 2020, 21:11

Eremo celestiniano della Madonna dell'Altare

https://abruzzoturismo.it/it/eremo-celestiniano-della-madonna-dellaltare-palena-ch

Bild
Karte: Google Maps über sutterer.eu

Hab' drei Etappen umgemodelt um diese Einsiedelei besuchen zu können und dort zu übernachten. Pietro dal Morrone/Pietro Angelerio soll auf einem Weg von seinem Heimatort Sant'Angelo Limosano zu seiner Einsiedelei auf dem Monte Morrone hier vorbeigekommen sein. Ich les' mal nach, was das genau zu bedeuten hat...

Mario
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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 17. Nov 2020, 21:40

Übersetzung der Seite https://abruzzoturismo.it/it/eremo-celestiniano-della-madonna-dellaltare-palena-ch durch Google und mich :-)

Beschreibung:
Das Einsiedelei-Heiligtum der Madonna dell'Altare erhebt sich auf dem Monte Porrara auf fast 1300 m ü.M.
Das Gebäude hat das Aussehen einer Festung, es steht auf einer Klippe, die das Gebäude an drei Seiten unzugängich macht. Es besteht aus der Kirche, einer sehr gut gegliederten Wohneinheit und einem hängenden Garten. Sie betreten das Heiligtum durch den einzigen Eingang, einem großen Tor. Der Wohnbereich wirkt wie ein Adelshaus.

Geschichte und Legenden:
Es war wahrscheinlich der erste Ort, an dem Pietro Angelerio (Celestino v) als Einsiedler lebte, bevor er seine Gelübde ablegte. Hier hielt der zukünftige Papst Celestino v, nachdem er die Majella erreicht hatte, in einer Höhle (der sogenannten Taverne) an und begann zwischen 1235 und 1238 sein wahres Einsiedlerleben. Das Gebäude wurde von den Celestinern um das 14. Jahrhundert herum erbaut, höchstwahrscheinlich um die Erinnerung an die erste eremitische Residenz ihres Gründers, Pietro dal Morrone, der Papst mit dem Namen Celestino V wurde, zu bewahren. Die Bedeutung der Zueignung des Heiligtums an die Madonna dell'Altare ist nicht bekannt. Es kann angenommen werden, dass der Titel von der Morphologie des Ortes abgeleitet ist, die an die Form eines Altars erinnert. In jedem Fall wird der Begriff auch für andere Standorte der Majella verwendet, wie Cima d'Altare und Altare dello Stincone. Mit der Enteignung religiöser Orden im Jahr 1807 gelangte das Kloster in den Besitz der Perticone-Barone, die es zur Sommerresidenz der Familie machten. Später flüchtete ein weltlicher Einsiedler dort hin. Während des letzten Krieges wurde es von der deutschen Armee in ein Gefängnis umgewandelt und 1970 derGemeinde Palena gespendet

Riten und Ereignisse:
Die Einsiedelei kann über eine leicht zu befahrende Straße vorm Passo della Forchetta aus erreicht werden. Aber die Besucher, insbesondere für die Pilgerfahrt am 2. Juli, dem Tag, auf den das Fest der Madonna dell'Altare fällt, bevorzugen Routen durch die Wälder; denn diese würden den Zustand des reuigen Pilgers besser repräsentieren. Das Heiligtum, das in den Wintermonaten ab dem 21. November geschlossen ist, wird am Pfingsttag mit einer feierlichen liturgischen Veranstaltung wiedereröffnet, an der zahlreiche Pilger teilnehmen. Die Madonna dell'Altare wird am 2. Juli und, wie vom Marienkult vorgesehen, am 12. September mit einem Ritus gefeiert, der viele Aspekte der pastoralen Kultur bewahrt hat. Eine weitere Gelegenheit, das Heiligtum zu besuchen, ist am Sonntag nach dem 15. August, dem Tag des Festes von San Falco, dem heiligen Einsiedler und Exorzisten, dessen Leiche in der Pfarrkirche von Palena aufbewahrt wird, um die liturgische Funktion zu Ehren des Heiligen der Besessenen zu feiern.

In der Umgebung:
il borgo di Palena, il paese delle orchidee, l’Area Faunistica dell’Orso Marsicano, il Museo geopaleontologico.

Bild
Quelle: Youtube s.u.
https://www.youtube.com/watch?v=6K2yZVRznAQ Youtube-Link 02:47

Fotos auf Tripadvisor (auch mit der Höhle, der sogenannten Taverne)

Und NEIN! Das ist kein Fotot aus dem Donautal :-)

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 18. Nov 2020, 10:07

Bild
Karte: Google Maps über sutterer.eu

Zwei Wege in Napoli sind fix: Zuerst am 30. September abends die 2,3 km vom Bahnhof Napoli Centrale zu meiner Unterkunft und am nächsten Tag, dem 1. Oktober, von der Unterkunft zum Castello Nuovo am Hafen, dem zeitweiligen Papst-'Palast' 1294. Ansonsten natürlich alles Pimalschnauze.

Ansonsten vom mare adriatico, wenn auch per Bahn, zum mare tirenno; also zwei Meere, deswegen jetzt 'Mari e Monti'...

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 18. Nov 2020, 15:01

Bild
Karte: Google Maps über sutterer.eu

:-)

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 19. Nov 2020, 12:21

Das fasziniert mich immer noch - diese einsame Einsiedelei Eremo di Sant'Alberico mitten im Wald zwischen Rimini und La Verna, die genau am Weg liegt und mir aber nur durch Zufall aufgefallen ist. Mit Webcam und die sendet auch noch aktuelle Bilder. Hier nochmals den Link...

Bild
Quelle: http://www.eremosantalberico.it/news.php

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Re: ::: Mari e Monti • Da Rimini a Monte Sant'Angelo :::

Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 19. Nov 2020, 15:17

Edifici di culto fondati da Celestino V
Von Celestino V gegründete religiöse Orte

Gran parte di tali chiese sono eremi abruzzesi.
Die meisten dieser Orte sind Einsiedeleien in den Abruzzen.
  • Basilica di Santa Maria di Collemaggio (L'Aquila)
  • Eremo di Sant'Onofrio al Morrone (Sulmona)
  • Eremo di Santo Spirito a Majella (Roccamorice)
  • Eremo di Sant'Onofrio (Serramonacesca)
  • Eremo di San Bartolomeo in Legio (Roccamorice)
  • Eremo della Madonna dell'Altare (Palena)
  • Eremo di San Giovanni all'Orfento (Caramanico Terme)
Quelle: https://it.wikipedia.org/wiki/Papa_Celestino_V

Außer dem Eremo della Madonna dell'Altare bei Palena habe ich 2018 auf dem Sentiero dello Spirito schon alle Einsiedeleien, sowie die Basilica di Santa Maria di Collemaggio in L'Aquila besucht.

Bild
Basilica di Santa Maria di Collemaggio (L'Aquila); 27.08.2018

Bild
Eremo di Sant'Onofrio al Morrone (Sulmona); 30.08.2018

Bild
Eremo di Santo Spirito a Majella (Roccamorice); 02.09.2018

Bild
Eremo di Sant'Onofrio (Serramonacesca); 03.09.2018

Bild
Eremo di San Bartolomeo in Legio (Roccamorice); 05.09.2018

Bild
Eremo di San Giovanni all'Orfento (Caramanico Terme); 02.09.2018

Und natürlich:
Bild
Eremo San Pietro del Morrone (Monte Morrone, Sulmona); 30.08.2018

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 21. Nov 2020, 09:21

Santuario di Santa Maria di Merino

Hier endete Celestinos Flucht vor seinen Häschern nach einer durch Stürme misslungenen Flucht übers Meer Richtung Griechenland. An diesem Ort wurde er festgenommen und über Monte Sant'Angelo, Foggia und Caserta nach Fumone verbracht, um im Castello di Fumone eingekerkert zu werden. Ich hab' mich nun entschlossen, diesen edificio di culto nahe Vieste auf der Halbinsel Gargano in meinen Weg aufzunehmen und werde mich deshalb nicht am 29. September in Monte Sant'Angelo aufhalten können.

Das Santuario di Santa Maria di Merino wird als Oase des Gebets beschrieben. Vor einigen Jahren wurde dazu eine porta santa eingeweiht.

»Die Heilige Tür des Heiligtums von Santa Maria di Merino ist das Werk des Künstlers Michele Circiello und besteht aus einer zentralen oberen Lünette "Christus der Erlöser der Menschen" und sechs Tafeln, die einen Teil der Geschichte von Pietro del Morrone (gewählter Papst mit dem Namen Celestino V) erzählen und dass einige Wechselfälle ihn nach dem Verzicht auf das Pontifikat nach Vieste führten):

Nachfolgend die Beschreibung

Pietro del Morrone lebt seine Erfahrung als Einsiedler im felsigen Leib der Erde und betet und meditiert.
Der gewählte Papst mit dem Namen Celestino V wurde am 29. August 1294 in Collemaggio (AQ) geweiht.
Celestino V verzichtet in Demut auf das Papsttum und sucht Frieden jenseits der Adria;
Das Meer wirft ihn zurück auf den Strand von Scialmarino;
Er ist einige Tage zu Gast im Heiligtum von Santa Maria di Merino;
Die Mutter Gottes heißt sie willkommen und segnet ihren Sohn und die Stadt Vieste«
Quelle: Comitato Santa Maria di Merino Übersetzt mit Google

Bild
Quelle: Comitato Santa Maria di Merino

»Die Tür bezieht sich auf den Weg, den jeder Christ von der Sünde zur Gnade machen soll, indem er Christus ansieht, der von sich selbst sagt: "Ich bin die Tür".«
Quelle: Comitato Santa Maria di Merino Übersetzt mit Google

Bild
Quelle: https://www.foggiareporter.it/santa-maria-di-merino-vieste.html • garganotv.com

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Zuletzt geändert von M@rio d'Abruzzo am 26. Nov 2020, 22:35, insgesamt 4-mal geändert.
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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 21. Nov 2020, 09:39

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 21. Nov 2020, 23:23

Im Oktober 2015 gab es eine Dankeswallfahrt für 25 Jahre Deutsche Wiedervereinigung nach Rom. 1.500 Gläubige des Berliner Erzbistums waren da unterwegs, meist mit dem Flugzeug, einige auch mit dem Zug. 15 dieser 1.500 waren aber von Siena nach Rom zu Fuß unterwegs; und ich war einer davon. Unvergesslich... Am 22. Oktober standen wir alle auch vor einer anderen PORTA SANTA. :-)

Bild

Ja, und am 10. Oktober 2021 möchte ich nun nochmal in Roma einziehen, diesmal von Süden aus. Zwei Überlegungen führten da mal wieder zu einer Änderung. Entlang vieler Pilgerwege gibt es Orte großen menschlichen Leids, verursacht durch Deutsche Soldaten. Kriegsverbrechen.

Mit Rom verbinde ich in diesem Zusammenhang das Massaker in den Ardeatinischen Höhlen. Tatsächlich konnte ich die Gedenkstätte auf der letzten Etappe nach Roma einbinden.

Bild
Von antmoose - Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=432689

Statt in Anagni zu übernachten, fahre ich abends mit dem Zug nach Castel Gandolfo. Dann kann ich nämlich am nächsten Tag schnurgerade 18 km auf der Via Appia Richtung Roma laufen, den größeren Teil sogar auf der Via Appia Antica.

Jetzt kommt die Überraschung: Auf der Karte bei den Ardeatinischen Höhlen angelangt, kommt mir die Umgebung gleich bekannt vor; vor allem die Basilica di San Sebastiano fuori le mura. Klar! Da kamen wir Pilger während unserer 7-Kirchen-Wallfahrt nach Philippp Neri am 22. Oktober 2015 vorbei.

Bild

Bild

Bild

Bild

Auf diesen 18 Kilometern kann ich mein GARMIN wohl abschalten...

Bezeichnung: Largo Martiri delle Fosse Ardeatine
Wo ist denn nun der Zugang zu der Gedenkstätte?

Okay, jetzt hab' ich's gefunden:
https://goo.gl/maps/dXhj6ASzeahr7V6b6
https://goo.gl/maps/XPtS3WD8nTnURKXr5

Bild
Mausoelum Fosse Ardeatine
Formkurve92 (Diskussion) 23:54, 21. Jul. 2017 (CEST), CC BY-SA 3.0 DE <https://creativecommons.org/licenses/by ... de/deed.en>, via Wikimedia Commons

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 22. Nov 2020, 12:16

Bild

Schönen Sonntag!

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 23. Nov 2020, 09:03

Endlich!

Grazie a Mario Binetti per la sua canzone "Mari e Monti". Non esattamente rock, ma abbastanza appropriato al tenore spirituale del mio pellegrinaggio programmato.

Mein Dank gilt Mario Binetti für sein Lied 'Mari e Monti'. Nicht gerade Rock, aber dem spirituellen Tenor meiner geplanten Pilgerreise durchaus angemessen. Übersetzung durch Google

Hier probehören: Mari e Monti Youtube-Link 04:21

Bild
Quelle: Google Youtube https://www.youtube.com/watch?v=nMrw-0KHCcA

:-)

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 24. Nov 2020, 12:20

Noch'n Monte:

Monte Torre Maggiore

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Ich hab' die Etappen 23 bis 25 (Eremo Romita di Cesi - Greccio) abgeändert. Später die Erklärung, was mich mit meinem Hilleberg auf diesen Gipfel treibt; anstatt gemütlich eine zweite Nacht in der Romita zu verbringen (und dem dortigen Abendessen zu entsagen...).

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 24. Nov 2020, 13:42

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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 26. Nov 2020, 01:09

Uff - mein sentiero Mario e Monti hält mich ganz nett auf Trab. Eigentlich wollte ich was zum Monte Torre Maggiore schreiben, da kommt mir Borgo Lizori bei Campanello sul Clitunno (»Un'esperienza da vivere«) dazwischen. Ein wunderschöner kleiner Flecken am Hang über der Valle Umbra, zwischen Trevi und Spoleto. Da bin ich 2016 durchgekommen und war beeindruckt; es schien auch eine Art Künstlersiedlung zu sein. Diesmal werde ich dort übernachten statt in Trevi.

Bild

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Quelle: Hotels.com Borgo Lizori

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Die Fotos sind von 2016.

Dann mein neues Buch zu Coelestin V., dem Engelpapst aus dem 13. Jahrhundert. Heute habe ich begonnen mich einzulesen. Irgendwie bemerkenswert, sämtlichen Einsiedeleien entlang des Sentiere dello Spirito in einem wissenschaftlichen Wälzer (900 Gramm) wieder zu begegnen. Jetzt weiß ich, dass die Coelestiner-Gemeinschaft innerhalb des Benediktiner-Ordens durch Schenkungen eine beachtliche räumliche Verbreitung über Monte Morrone und Maiellemassiv weit hinaus hatte; bis vor die Tore von Rom (Ferentino, Fumone, Anagni...). Ab 1294 gehörte dort die Kirche Sant'Eusebio dem Orden der Coelestiner. Diese Kirche liegt nahe der stazione Termini, wie auch mein Quartier. So könnte ich dann dort noch kurz vorbeischauen.

Bild
Chiesa di Sant'Eusebio
LPLT, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Nebenbei: mit Mitte 60 begab sich Pietro de Morrone, der spätere Kurzzeitpapst Celestino V, zu Fuß von den Abruzzen nach Lyon, um sich von dem zu jener Zeit dort amtierenden Papst bzw. der Kurie den Status seiner eremitischen Gemeinschaft bestätigen zu lassen. Sein Weg nach/von Lyon verlief sicher entlang der Via Francigena. Das muss dann wohl die Nebenroute über Torino und das Susatal (italienisch Val di Susa) gewesen sein...

»Die Kapelle auf dem 3538 m s.l.m. hohen Gipfel Rocciamelone etwas nordöstlich von Susa ist der höchste Wallfahrtsort der Alpen. Die jährliche Wallfahrt zur Madonna della Neve findet am 5. August statt.

Durch das Susatal führten im Mittelalter wichtige Pilgerrouten, von denen die Strecke über den Mont-Cenis-Pass (italienisch: Colle del Moncenisio, französisch: Col du Mont-Cenis), einer der am stärksten frequentierten Übergänge der Westalpen, auch als Via Francigena (oder Via Romea) bezeichnet wird. Sie diente Pilgern aus Santiago de Compostela, Südfrankreich oder auch aus Nordeuropa auf ihrem Weg nach Rom, weswegen eine Vielzahl von Klöstern und Hospizen errichtet wurde – was dem Tal den Beinamen „Tal der Klöster“ eintrug. Als Hauptsehenswürdigkeit gilt das Kloster Sacra di San Michele auf dem Gipfel des Berges Pirchiriano, daneben Sant’Antonio di Ranverso und die im Jahr 726 gegründete Abbazia di Novalesa.«
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Susatal

Bild
Sacra di San Michele04
Elio Pallard, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

IN MEMORIAM Sir Sean Connery † 31. Oktober 2020

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Zuletzt geändert von M@rio d'Abruzzo am 26. Nov 2020, 22:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von M@rio d'Abruzzo » 26. Nov 2020, 22:29

Paul Celan und die »Todesfuge«
Ein Grab in den Lüften
Vor 100 Jahren kam Paul Celan auf die Welt. Seine »Todesfuge« zählt noch immer zu den bekanntesten Gedichten. Was macht es so einzigartig? [...] Er schrieb dann dieses Gedicht, nicht lange nachdem er vom Tod der Eltern erfahren hatte, nicht lange nachdem er die ersten Berichte aus den Vernichtungslagern gelesen hatte. [...] Zusammen mit Hermann Hesses »Stufen« ist es wohl das deutsche Gedicht des vorigen Jahrhunderts, [...] »wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng« [...] »Der Tod ist ein Meister aus Deutschland«...

Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/literatur/paul-celan-und-die-todesfuge-ein-grab-in-den-lueften

Wenn diese Pilgerreise im nächsten Jahr Realität werden sollte, laufe ich am 11. Oktober von Castel Gandolfo auf der schnurgeraden Via Appia Antica zur Gedenkstätte Fosse Ardeatine. Das Gedicht in der Hosentasche...

Paul Celan liest sein Gedicht Todesfuge vor.

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