Camino de invierno

Weitere Pilgerwege auf der iberischen Halbinsel
moviable
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Re: Camino de invierno

Beitrag von moviable » 27. Dez 2020, 21:34

Heute haben die Impfungen angefangen und ich denke als ü60 bin ich im Sommer geimpft.
Im Heiligen Jahr will ich mal wieder nach Santiago pilgern, mein 5. Mal. Daher habe ich
für mich den Camino del Invierno ins Auge gefasst. Am 5. Januar kommt der Brierley zum
Invierno raus, auch als eBook, den hab ich mir jetzt vorbestellt, denn ich weigere mich
nach wie vor, Papier zu schleppen. Da ich viel Zeit habe (27.7. bis 16.8.) kann ich mir auch
noch die hier erwähnte Variante mit dem Val de Silencio anschauen oder hinterher nach Finisterra
oder vorher nach Ávila, denn ab 1. Januar heißt unsere neuzugründende Großpfarrei Teresa von
Avila Berlin Nordost, in deren Pfarreirat ich gewählt wurde. Da ich wegen des Geburtstages meiner
Schwester nicht am 25.7. in Spanien sein kann, will ich auf jeden Fall Maria Himmelfahrt in
Santiago mitfeiern.

Ein Schnäppchen war der Flug über Madrid, den ich mir heute bei der Iberia gebucht habe, da gibt es
bis zum 31.12. 25 %. Aber keine Umweltdiskussion jetzt bitte, ich werde einen CO2-Ausgleich
machen und zwar über dieses Projekt, über das ich auch meinen Firmen-CO2-Ausgleich ausüben
werde:

https://www.misereor.de/spenden/spenden ... s-amazonas

Buen Camino!

Torsten
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Re: Camino de invierno

Beitrag von Torsten » 3. Sep 2021, 13:27

Da mich die Beate gebeten hat, ein paar Infos über meinen anstehenden Camino zu geben, komme ich dieser Bitte natürliche gerne nach. Starten werde ich am 7. September und folgende grobe Etappenplanung habe ich mir zurecht gelegt. Die ersten vier Etappen sind bereits fest, da ich für diese bereits Unterkünfte reserviert habe. Die km-Angaben sind mit Vorsicht zu genießen, da ich diese nur aus anderen Quellen zusammen getragen habe.
  • Ponferrada - Borrenes | 20km
  • Borrenes - Puente de Domingo Flórez | 22km
  • Puente de Domingo Flórez - O Barco de Valdeorras | 19km
  • O Barco de Valdeorras - A Rúa de Valdeorras | 12km
  • A Rúa de Valdeorras - Quiroga | 26,5km
  • Quiroga - Salcedo (A Pobra do Brollón) | 22km
  • Salcedo (A Pobra do Brollón) - Monforte de Lemos | 15km
  • Monforte de Lemos - Chantada | 30km
  • Chantada - Rodeiro | 25km
  • Rodeiro - Lalín | 22km
  • Lalín - Silleda | 15,5km
  • Silleda - Ponte Ulla | 20km
  • Ponte Ulla - Santiago | 20km
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Re: Camino de invierno

Beitrag von Pater Norbert » 3. Sep 2021, 13:50

Hallo Torsten,

in diesem Jahr werden wir in der Ü60 Gruppe anders unterwegs sein und daher auch andere Zeiten gebrauchen.
Ich nenne dir nur aus der Zeit zu zweit aus dem Jahr 2017 unsere Etappen:

Quiroga - Monforte de Lemos
Monforte de Lemos - Chantada
Chantada - Rodeiro
Rodeiro - Lalin
Lalin - irgendwo zwischen Silleda und Ponte Ulla (muss ich daheim nachschauen)
Irgendwo - Santiago
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Re: Camino de invierno

Beitrag von beliperegrina » 5. Sep 2021, 20:27

Torsten hat geschrieben:
3. Sep 2021, 13:27
Da mich die Beate gebeten hat, ein paar Infos über meinen anstehenden Camino zu geben, komme ich dieser Bitte natürliche gern nach
Das ist echt klasse, danke dir sehr. 👍😊 Ich werde noch ca. 14 Tage bis nach Pontferrada brauchen und meine Entscheidung für den Invierno oder den Francés von der Reservierungssituation abhängig machen.
Zur aktuellen Lage auf dem Francés melde ich mich mal später; heute war erst meine 2. Etappe (bis Azofra), und die Füße tun sich noch etwas schwer.... 🤨
Dir einen richtig guten Weg!!
Beate

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Re: Camino de invierno

Beitrag von Pater Norbert » 5. Sep 2021, 20:50

Beate,

Mit Blick auf Reservierungen nimm eher den Frances.
Herbergen gibt es wenige und bei den Hostals sind die Abstände größer.

Buen Camino
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Re: Camino de invierno

Beitrag von Torsten » 5. Sep 2021, 23:04

Da kann ich Norbert nur bestätigen. Viel Auswahl an Herbergen hat man nicht wirklich. Um böse Überraschungen wie überlange Etappe zu vermeiden, muss man auf Hostals etc. ausweichen. Wenn man der spanischen Sprache mächtig ist, dann sollte das durch telefonieren kein Problem sein, denn die wenigsten verfügen über Mailadresse oder Website etc.

Für meine ersten vier Etappen habe ich vorreserviert, da ist gerade eine Herberge dabei.

Eine Pilgerin aus dem Ivar Forum, die im August unterwegs war, berichtete, dass sie Umwege und per Zug zurück zum Tagesstartpunkt genommen hat.

@Norbert: wie ist deine Erfahrung von deiner bisherigen Zeit auf dem Invierno bzgl. Unterkünfte?
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Re: Camino de invierno

Beitrag von Pater Norbert » 6. Sep 2021, 06:34

Torsten hat geschrieben:
5. Sep 2021, 23:04
@Norbert: wie ist deine Erfahrung von deiner bisherigen Zeit auf dem Invierno bzgl. Unterkünfte?
Beim ersten Mal war zwischen meinem Kollegen und mir klar: Immer nur Hostal und das lief dann letzten Endes oft auf 30+ km hinaus und von unterwegs Reservierung auf der Grundlage von booking. Da wir im November unterwegs waren, hatten wir kein Problem.

Für die in einer Woche beginnende Fahrt mit der Ü60 Gruppe haben wir einen Begleitbus und sind nur in 3 Hotels, die Platz für 25 Leute haben. Der Bus macht am Abend den Shuttle vom Tagesziel zum Hotel und vom Hotel am nächsten Morgen wieder zurück. Also auch kein Problem.

2019 war ich mit jemand unterwegs, der genauer auf seinen Körper achten musste. Da war dann die Lösung telefonische Reservierung in Hostals auf der Grundlage der Liste von Gronze, wenn er nicht mehr konnte. Manchmal bot das Hostal uns Abholung an, manchmal haben wir ein Taxi gehabt und am nächsten Morgen dann wieder den Taxishuttle. Zwischen uns war klar: "Deine Kraft zählt und mit meinem Wissen um diese Strecke schaffen wir das gemeinsam."
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Re: Camino de invierno

Beitrag von Torsten » 11. Sep 2021, 20:49

5 Tage Invierno ein kleines Zwischenfazit.

Ein landschaftlich schöner Weg, teils aber sehr asphaltlastig, insbesonder zwischen O Barco de Valdeorras und Quiroga. Was fehlt sind natürlich Pilgerherbergen. Die es gibt liegen ungünstig. Einzige Ausnahme ist Casa Rosa in Puente de Domingo Flórez, diese kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Weiterhin fehlen die Pilgerbars bzw. grundsätzlich Möglichkeiten zum einkehren.
Was hier total am Weg stört, sind die Teils sehr agressiven Hunde. Von denen bin ich mittlerweile genervt. Bisher habe ich hier acht Pilger getroffen.
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