Ignatiusweg

Weitere Pilgerwege auf der iberischen Halbinsel
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Iris
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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Iris » 9. Sep 2019, 09:38

Tausend Dank und eine schoenen Tag.

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Winti46
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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Winti46 » 9. Sep 2019, 09:55

Die 16 GPS-Tracks von Loyola bis Zaragoza habe ich noch auf meinem PC. Die könnte ich auch per Email mit Anhängen senden.

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Iris
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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Iris » 9. Sep 2019, 11:26

Da waere ich Dir sehr dankbar. Soll ich Dir dann in einer privaten Nachricht meine email Adresse schicken?

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Iris
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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Iris » 28. Sep 2019, 10:47

Guten Morgen zusammen,

lieber Winti, ich haette noch einmal eine Frage zum Weg und zur Navigation. Ich habe mir inzwischen Komoot runtergeladen und ganz begeistert eine Probewanderung damit gemacht. Das ist ja sensationell. Genau so wie eine Auto Navi.
Insofern bin ich ganz zuversichtlich. Wenn ich da morgens meine Tagestour sichere, muesste ich die Karte und den Weg des Tages dann ja offline haben und zur Navigation braucht es dann ja nur den Sateliten und kein Welan. Richtig?
Warst auf dem Weg oft offline?
Ich habe es immer noch nicht geschafft Deine Karten zu oeffnen. Sind das ungefaehr dieselben Karten wie auch auf der offiziellen Camino Ignaciano webside oder sind die detaillierter? Ich werde auch das Buch mitnehmen. Da sind ja auch Karten drin, aber eben grobe.
Alles in allem fuehle ich mich mit Komoot aber ganz gut.
Danke fuer eure und Deine Hilfe. Schoenes Wochenende, Iris

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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Iris » 28. Sep 2019, 17:12

Juhuuuuuuuuu !!!!!!!!!!

Habe alle 16 Touren auf dem handy, Walter !!!!!! Sensationell !!!!! Unser Grosser hat mir geholfen. Hat supergut geklappt mit Deiner Beschreibung.

Tausend Dank !!!!!

Bleibt die Frage, ob Du oft offline warst. Ist jetzt ja aber eigentlich auch egal.

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Winti46
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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Winti46 » 28. Sep 2019, 18:48

Super! Auf allen Wegen war ich manchmal offline; sogar auch auf dem "Zürcher Weg" von Blumberg nach Schaffhausen (und mit Dual-SIM!) https://jakobsweg.ch/de/eu/ch/weg/blumb ... klosterweg - Ich persönlich finde, dass "Offline"-Karten und -Tracks für den vorgesehenen Weg immer auf dem Handy sein sollten. Dann hat man immer alles dabei. Betreffend Ignatius Weg hat es schon ab und zu Funklöcher und im Baskenland über die Hügel ohnehin. In den Orten gibt es aber immer Netz und in vielen Restaurants und Cafes auch kostenloses WLAN. Und Deine Vermutung ist richtig: wenn man die Karten und die Tracks auf das Handy geladen hat, braucht man kein WLAN. Und GPS/Satelliten hat man draussen immer zur Verfügung; nur im dichten Wald musste ich auch schon zu einer Lichtung gehen, damit mein Handy die Satelliten fand (eine etwas technische Erklärung dafür ist, weil für die Posititionsbestimmung immer mindestens die Signale von 3 Satelliten empfangbar sein müssen und dafür braucht es mehr oder weniger Sichtverbindung zum Himmel. Aber das Handy sucht sich die Satelliten ja automatisch selbst und wählt sich die besten aus und im Normalfall sind manchmal oder meistens über 10 Satelliten empfangbar). Auch einen schönen Sonntag wünscht Walter

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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Iris » 6. Okt 2019, 20:55

Guten Abend zusammen,
Rosa, eine super nette suesse Amerikanerin geht zur Zeit den Ignatiusweg. Sie hat heute Tag 4 hinter sich gebracht. Ich finde ihre kleinen Videos herzerfrischend. Sie scheint ein alter Pilgerprofi zu sein. Vielleicht moegt ihr ja auch mal rein schaeuen.
Ihr findet sie unter
Rosa's Journey auf facebook
und koennt ihr folgen auch ohne bei facebook angemeldet zu sein. Bin ich auch nicht.
Gefunden habe ich sie ueber eine Verlinkung auf der facebook Seite friends of the Camino Ignatiano. Dort sind auch viele aktuelle Tips zu finden.
Ein schoenes Restwochenende, Iris
PS: die ersten Bergetappen scheinen es in sich zu haben. Ich tapere ja naechste Woche los, bin also dann 2 Wochen hiner ihr.

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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Iris » 19. Nov 2019, 09:33

Ihr Lieben,
mein Wanderkumpel Bradley und ich sind nun schon wieder ueber eine Woche zu Hause.
Bislang habe ich mich ein wenig davor gedureckt hier einen Bericht zu schreiben, weil ich merke dass Vieles noch im Fuss ist.
Die Anfahrt und der Start unserer Pilgerreise waren fast unheimlich und filmreif schoen. Der Zwischenstopp mit dem Auto in Frankreich auf einer kleinen Farm in der Naehe von Tours war eine gelungener Auftakt. Auf der eine Seite ging ueber herbstlichen Sonnenblumenfeldern die Sonne warm golden leuchtend unter und auf der anderen Seite ging der Mond silbrig kuehl unter. Das habe ich so noch nie erlebt und Wanderkumpel Bradley hatte in den abgeernteten Felden eine richtig gute Zeit.
Der Start in Loyola und die ersten Etappen im Baskenland waren unglaublich schoen. Bei allerbestem Wetter -Sonnebrand- sind wir voellig fasziniert von der traumhaften Strecke durch die Tage gewandert und die oragnefarbenen Pfeile haben uns sicher geleitet. Rechtzeitig vor einem Wolkenbruch haben wir Unterschlupf in einer kleinen Huette gefunden, einen Apfel geteilt und beobachtet wie die Sonne wieder zum Vorschein kam. Wir haben uns sehr wohl und geborgen in Arantzazu gefuehlt -wo ich nach der ersten anstrengenden Bergetappe einen Zusatztag verbracht habe-. Der Ruhetag war ein friedlicher ausgefuellter Tag.
Nach dem Rioja Gebiet sind wir bei wolkenlosem Himmel und 23 Grad durch die Halbwueste gelaufen. Das fand Wanderkumpel Bradley gar nicht spassig. Er ist mit haengenden Ohren drei Schritte hinter mir hergetrabt und ist zum trinken -die Schale habe ich ihm im Liegen zwischen die Pfoten gestellt- nicht mal mehr aufgestanden. Hier haben wir uns 50 km gespart und wir sind zwischen Maiskolben und Kuerbissen gefahren worden.
Dieser Teil war muehsam und nicht besonders schoen. Die Landschaft fand ich durchaus schoen und interssant, aber die Strecke finde ich nicht gut. Neben der Strasse oder Bahnlinie. Viele Industriegebiete. Traurige, aermliche Doerfer und Staedte. Wobei ich im Nachhinein merke, dass auch uind gerade dieser Teil eine wichtige Erfahrung waren. Und im Leben ist das ja auch so. Es gibt Wegstrecken die leichter sind und Abschnitte die muehsam und trist sind.
Das letzte Drittel nach Lleida fanden wir wieder abwechslungsreicher. Der Weg nach Cervera bei strahlendem Sonnenschein und Sturmboehen fanden wir wunderschoen.Wir haben 2 Naechte im Kloster Montserrat verbracht, um dann am letzten Tag abzubrechen. Die Familie hatte ein kleines Drama -normaler Familienwahnsinn- und da habe ich mich leider reinziehen lassen. Hier zu Hause hatten am Morgen alle wieder recht zuegig ihre Kuehe vom Eis, aber bei mir war die Luft raus. Das airbnb hatte sich auch nicht gemeldet, ich hatte zum ersten Mal schlecht geschlafen, spirituell religioes waren die 4 Wochen schwierig, zum ersten Mal habe ich meinen Ruchksack nicht richtig zusammenbekommen, es war also ein grosser fetter Wurm drinnen.
Wir sind dann in einem Rutsch zurueck nach Bruessel gefahren. Meine Pilgerreise ist also noch nicht beendet.
Es hat alles gut geklappt, ich habe alles gefunden, konnte meinen Rucksack tragen -obwohl zu schwer-, ich habe mich extrem ruhig, gelassen und wohl gefuehlt, war nie alleine oder einsam, der Hund war ein Traum, der beste Hund der Welt und ein perfekter Wanderkumpel .......
ABER: spirituell und religioes hat mich die Zeit, sagen wir mal, verwirrt, enttaeuscht ???? Oder vielleicht setzt sich vieles erst jetzt noch ????
Das katholische Bodenpersonal war nicht sehr herzlich. Ein Pfarrer hat in Navarette vor der Kirche Bradley verscheucht. Unfreundlich, ohne ein gutes Wort oder Laecheln. Das ging gar nicht. Ich habe viele Gottesdienste besucht. Und wir waren ja alleine. Letztendlich habe ich 4 Wochen kein Gespraech gefuehrt. Eine Freundin fragte mich, also Du bist Gott nicht begegnet? Das waere unfair zu sagen. Was ich gemerkt habe ist, dass die Menschen gesehen und anerkannt werden wollen. Ein herzlich und lautstark gegroeltes Buen Camino hat meinen Tag gemacht. Eine Wirtin, die mir ausserhalb der Kuechenzeiten einen liebevollen Salat gemacht hat, ein Pfarrer in einem Kloster -der Einzige- der mich gefragt hat, ob ich einen Kaffee moechte und ob es mir gut geht auf dem Weg, eine Mitfahrgelegenheit, eine airbnb Gastbeberin die gewartet hat bis das Taxi da war ........ Diese vielen kleinen Sachen, die natuerlich auch wir auf dem Weg erfahren haben, war letztendlich das ganz Grosse. Und mit Ignatius Gott in allen Dingen zu sehen und vor allen Dingen die Erkenntnis ihn mit allen Handlungen -seien sie auch scheinbar noch so klein- zu ehren ist ja doch sehr viel.
Im Wahrnehmen der anderen Menschen und deren Beduerfnisse ist bei mir selber hier zu Hause auch noch ganz viel Platz nach oben.
Eigentlich dachte ich, dass ich mit dem Thema Pilgern durch bin und ich habe in Gedanken immer wieder gesagt, dass mich der Pilgervirus nicht erfassen wird. Und was mache ich? Surfe taeglich auf der Forumsseite und habe mir vor dem Einschlafen einen Bericht ueber den Jerusalem Way angeschaut ????!!!!!!
Meinen Ignatiusweg werde ich im Januar alleine von Barcelona aus beenden oder im Maerz mit einem unserer Soehne, der in Amerika auf ein Jesuiten Internat geht -wenn er mag-. Es war gut so wie es war und ich bin gespannt darauf herauszufinden, was der Weg mit mir gemacht hat. Eine grosse Ruhe und Gelassenheit haben sich nun immerhin schon ueber eine Woche gehalten.
Wer einen fitten gesunden Hund hat, kann ich nur empfehlen den Wauwau mitzunehmen. Diese Zeit nimmt uns keiner mehr.
Ein letzter Satz zum Thema Stoecke. Entgegen einer klaren Empfehlung von Wanderkumpel Bradley -der hat ja einen Korkgriff aufgefressen- und Gerhard1 habe ich die nagelneuen Leki Stoecke natuerlich doch mitgenommen. Sie waren am Rucksack dauernd im Weg und ich musste sie im Zimmer im Schrank verstecken, da Bradley sehr interessiert verfolgt hat wo ich diese wunderbaren Kaustangen hinstelle. Es kam natuerlich wie es kommen musste. Ich habe die Stoecke in Calahorra im Hostal vergessen. Habe sie nie gebraucht!!!!!! Auf dem Reuchkweg haben wir sie wieder eingesammelt.
Danke fuer eure Unterstuetzung und jedem der gerade unterwegs ist: Buen Camino
Ich werde noch einmal gesondert aufschreiben, welche Uebernachtugsmoeglichkeiten ich gut fand.

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Iris
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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Iris » 19. Nov 2019, 10:12

Der Mond ging natuerlich auf !!!!
Die dann doch sehr vielen Tippfehler bitte entschuldigen.

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Gertrudis
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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Gertrudis » 19. Nov 2019, 13:40

Hallo Iris,

danke für den Bericht!
Ja, es liest sich wie ein Lebensweg, mal sonnig, mal nervig.
Was den spirituellen Aspekt (im Leben) anbelangt - da setze ich ins "Bodenpersonal" auch keine große Hoffnung mehr (nach langjährigen ernsten Bemühungen...), die sind auch einfach Menschen, von ganz wenigen Ausnahmen - die es gibt! - abgesehen.

Es "fehlt" Dir aber doch nur noch eine einzige Etappe, oder? Von Montserrat nach Manresa?
(Wenn Du die Etappe umgekehrt gehst, hast du die großartigste Aussicht vor Dir, die gezackten Berge erst in der Ferne, und immer näher, kaum zu fassen, dass man am Ende dann mitten drin ist :) )
Bild
Das mit der Familie hab ich ehrlich gesagt nicht ganz verstanden... waren die denn dann dabei? Oder hast Du 1 Etappe früher abgebrochen, weil Du das Gefühl hattest, die brauchen Dich jetzt sofort zu Hause... Aber das ist ja nicht so entscheidend.

Bei mir ist es so, dass sich das Gefühl, wie ein Weg so war, im Nachhinein immer noch etwas verändert. Die öden und nervigen Abschnitte werden nach und nach immer unbedeutender...

Wirst Du die Etappen von Barcelona aus pilgern?
Buen Camino
Gertrudis

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Iris
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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Iris » 19. Nov 2019, 14:06

Ja, ich dachte die brauchen mich sofort, vor allen Dingen unsere 13 jaehrige Tochter. Nee, die waren nicht dabei.
Sollte aber vielleicht auch eine Lektion sein die ich lernen darf. Es bestand ja keine Lebensgefahr und dann darf Mama auch ruhig mal ihr Ding druchziehen.
Aber irgendwie wollte ich den Weg auch nicht zu Ende bringen an diesem Tag. Wird sich vielleicht noch zeigen warum.
Ich wollte eigentlich von Montserrat nach Manresa gehen. Aber Danke fuer den Tip es andersherum zu machen. Das schaue ich mir mal an.
Habe aber das deutliche Gefuehl, dass ich diese Strecke zeitnah in Manresa beenden moechte.
Hab einen guten Tag, Iris

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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Shabanna » 19. Nov 2019, 15:42

Iris hat geschrieben:
19. Nov 2019, 09:33
Eigentlich dachte ich, dass ich mit dem Thema Pilgern durch bin und ich habe in Gedanken immer wieder gesagt, dass mich der Pilgervirus nicht erfassen wird. Und was mache ich? Surfe taeglich auf der Forumsseite und habe mir vor dem Einschlafen einen Bericht ueber den Jerusalem Way angeschaut ????!!!!!!
Iris, über den Ignatiusweg kann ich nichts sagen, den kenne ich nicht und der steht auch nicht auf meiner Liste.

Aber das, was du da oben schreibst, das war bei mir nach meiner ersten Pilgertour genauso.

Ich saß im Zug nach Hause und dachte: So, jetzt weißt du wenigstens, was du sicher NICHT MEHR machen wirst.

Ich glaube, es dauerte keine zwei Wochen, da ertappte ich mich dabei, wie ich nach dem weiteren Verlauf meines Weges nach Santiago googelte. Und zwei Monate später konnte ich es kaum erwarten, endlich wieder auf dem Weg zu sein.

Das war im Jahr 2009 (ja, ich habe dieses Jahr 10-Jähriges!). Und seither gab es keinen einzigen Urlaub mehr, in dem ich nicht irgendwo mit Rucksack unterwegs war. Nicht immer Pilgerwege, auch mal ein Fernwanderweg, aber die Sehnsucht und die Freude und die Einstellung, mit der ich gehe, ist immer dieselbe.

Ich hoffe, du kriegst jetzt keine Angst, wenn du das liest :D Aber eins kann ich dir sagen: Es gibt deutlich schlimmere Suchtkrankheiten.

Bin gespannt, wie es bei dir weitergeht! Egal, wie: Alles Liebe von mir.

Andrea

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Pater Norbert
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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Pater Norbert » 19. Nov 2019, 20:13

Gertrudis hat geschrieben:
19. Nov 2019, 13:40
Was den spirituellen Aspekt (im Leben) anbelangt - da setze ich ins "Bodenpersonal" auch keine große Hoffnung mehr (nach langjährigen ernsten Bemühungen...), die sind auch einfach Menschen, von ganz wenigen Ausnahmen - die es gibt! - abgesehen.
Hallo Gertrudis,

als einer von diesem Bodenpersonal und als Pilger werfe ich dazu nur ein:

Die Bischöfe setzen uns für die Gemeinden ein (in Freiburg wurden aus 5 eine, hier in Essen aus 7 eine), und die fordert uns ein für ihre Anliegen.
Und dann kommen noch die Pilger*innen dazu, deren Bedürfnisse noch einmal anders sind.

Der Spagat wird immer größer.
Wer pilgert, wird von einem Virus infiziert, das nicht vergeht.

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Re: Ignatiusweg

Beitrag von Gertrudis » 19. Nov 2019, 21:15

Lieber Pater Norbert,
ich sehe ja, dass das "Bodenpersonal" mit den vielen Aufgaben in den immer umfangreicheren Gemeinden meist in einem wahrscheinlich unzumutbaren Maß gefordert ist. Ich habe ja Euere Arbeit als Priester hier nicht kritisiert. Leider habe ich aber persönlich sehr enttäuschende Erfahrungen gemacht, während ich jahrelang diverse Dienste in der hiesigen Kirchengemeinde verrichtet habe. Aber das hat wohl mit mir zu tun... auch eine Wegerfahrung.

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Re: Ignatiusweg

Beitrag von rena67 » 9. Dez 2019, 15:45

Hallo Iris,
Habe deine spannende Erfahrung mit deinem Vierbeiner gelesen. Ich möchte ja Ende Mai zum Pilgern ( Camino der Norte ) starten und bin immer noch hin und her gerissen von der der Idee meine Border Collie Hündin mit zu nehmen. Würdest du mit deiner jetzigen Erfahrung Bradley noch mal mit nehmen ? Und wie ist es mit Hundefreundlichen Unterkünften in Spanien ? Und wie hast du es mit Futter gehandhabt ? Danke schon mal für ein paar Auskünfte

Grüße Rena

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