Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Der "erste" Jakobsweg von Oviedo in Richtung Santiago
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AndreasM.
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Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von AndreasM. » 3. Okt 2019, 12:52

Hola.Nun bin ich schon 2 Tage zurück und immer noch voller Eindrücke.Den Primitivo werde ich nie vergessen. Wenn ich an die Hospitalesroute denke, könnte ich schon wieder los!!!.Und da ich nicht genug bekam bin ich auch noch den Camino de Fisterra gegangen.
Eine wunderschöne Pilgerreise.Geht hinaus es lohnt sich.

PS:Da ja SdC ein "Dorf" ist habe ich dann auch ein Foumsmitglied getroffen. Gruss an Kati :D :D :D :D

Shabanna
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Shabanna » 3. Okt 2019, 14:51

Ja. Deine Worte treffen mich mitten ins Herz.

Genau so habe ich mich nachm Primitivo auch gefühlt. Und auch jetzt noch, nachdem es fast ein Jahr her ist, kommt genau dieses Feeling beim Drandenken wieder zurück.

Danke.

Ganz liebe Grüße,
Andrea

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Uti
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Uti » 4. Okt 2019, 15:55

Danke für den kleinen Bericht Andreas. Deine und Andreas Worte bestärken mich noch einmal darin, dass ich den Primitivo nächste Jahr gehen MUSS :!:
Freu mich sehr auf unser nächstes Treffen und "Live Bericht" über deinen Weg :D
Jedes Gehen auf unvertrauten Wegen ist eine Reise ins Vertrauen.

Ida
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Ida » 7. Feb 2020, 18:59

Hallo ihr Lieben,
ich starte den Primitivo ab Oviedo Anfang August! Habt ihr die Unterkünfte vorher gebucht? Ich möchte im Schnitt nur so um die 20km - 25 km gehen! Gibt es genügend Unterkünfte? Besteht auf dem Weg auch die Möglichkeit des Gepäcktransportes?
Würde mich über Infos zum Weg sehr freuen ... und lese mich derweil schon mal weiter durchs Forum !
Buen Camino
Ida
„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

Shabanna
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Shabanna » 7. Feb 2020, 19:30

Hey Ida,

ich weiß nicht, wie es im August aussieht. Ich war im Oktober unterwegs und da war es nicht nötig zu reservieren. Ab und an war mal eine Herberge voll (z. B. die in Grado), aber es gab immer gute Alternativen. In einigen Herbergen waren wir auch nur zu zweit oder zu dritt.

Äh, mehr als 20 - 25 km bin ich auch nicht gegangen. Sollte man das? :)

Für mich war der Primitivo ein besonderer Weg. Ich hoffe, dass er im August nicht zu voll ist. Ich glaube, mit der Unsicherheit, kein Bett zu bekommen, hätte ich den Primitivo nicht mit diesem wundervoll entspannten und friedlichen Gefühl gehen können. Der Primitivo inmitten von Pilgermassen wäre für mich eine schreckliche Vorstellung :o

LG,
Andrea

Thüringer
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Thüringer » 8. Feb 2020, 11:29

Hallo

Bin den Primotivo schon 3 mal gegangen. Es macht immer aufs neue Spaß und es wird nie langweilig. Hier ist noch pilgern möglich, keine Pilgermassen.....und die Verhältnisse auf den Frane. Leider muss man auf diesen zurück.....das Kontrastprogramm.
Ob es im August anders ist, als in Mai/ Juni, als ich unterwegs war......weis ich nicht. Hatte nie Probleme mit der Unterkunft, oft nicht mehr als ein
paar Pilger und es hat in den meisten Fällen Alternativen gegeben. Nur den Hospital muss man am Stück gehen.... :D

Buen Camino
Thüringer
4 mal den Camino auf verschiedenen Wegen durch die Schweiz, Frankreich und Spanien von der Haustür nach Santiago.
Den de Norte, den Primitivo, der Ingles und Muxia/Finiterre mehrmals. Den Portuguese das letzte Drittel.

Shabanna
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Shabanna » 8. Feb 2020, 12:45

Thüringer hat geschrieben:
8. Feb 2020, 11:29
Nur den Hospital muss man am Stück gehen.... :D
Wenn man in der neuen netten Herberge in Samblismo übernachtet, am nächsten Morgen dann die Hospitales-Route nimmt und dann bis Berducedo geht, sind es nicht mehr als 23 km.

In Berducedo allerdings würde ich nicht mehr übernachten. Egal, wie kaputt ich wär - ich würde die 4,5 km bis La Mesa weitergehen. Die Herberge dort ist ein Träumchen :)

Am nächsten Tag dann die 16 km nach Grandas ... einfach genießen. Am Aufstieg nach Grandas kommt noch eine nette Kneipe mit toller Aussicht. Dort würd ich ein Stündchen pausieren, ein Bierchen trinken und dann gemütlich nach Grandas wackeln.

In Grandas darf man sich dann nicht die Laune verderben lassen. Der Ort wurde von meinen Mitpilgern mit deutlichem Vorsprung zum unfreundlichsten aufm ganzen Weg gewählt :)

LG,
Andrea

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Camineiro
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Camineiro » 8. Feb 2020, 13:39

Thüringer hat geschrieben:
8. Feb 2020, 11:29
Hallo

Bin den Primotivo schon 3 mal gegangen. Es macht immer aufs neue Spaß und es wird nie langweilig. Hier ist noch pilgern möglich, keine Pilgermassen.....und die Verhältnisse auf den Frane. Leider muss man auf diesen zurück.....das Kontrastprogramm.
Ob es im August anders ist, als in Mai/ Juni, als ich unterwegs war......weis ich nicht. Hatte nie Probleme mit der Unterkunft, oft nicht mehr als ein
paar Pilger und es hat in den meisten Fällen Alternativen gegeben. Nur den Hospital muss man am Stück gehen.... :D

Buen Camino
Thüringer

Wenn man es geschickt anstellt, kann man das Stück Cfrances auf die letzten ca. 12-13km reduzieren.
Von Lugo nach Sobrado do Monxes auf den Norte. Ab da weiter in Richtung Arzua.
Das lässt man einfach links liegen und folgt in Boimorto dem markierten Weg nach Santiago.
Auf den Cfrances trifft man dann erst auf Höhe des Anflugsektors am Flughafen Santiago (Pilgerdenkmal).

Die Wegvariante ab Boimorto ist in der Buen Camino App beschrieben.
Sie ist einsam und es gibt kaum Infrastruktur.
Aber vielleicht nochmal die Möglichkeit, um die Ruhe zu genießen, bevor man sich in den Trubel von Santiago stürzt.
Cfrances 2008/2014
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Thüringer » 9. Feb 2020, 10:45

Camineiro hat geschrieben:
8. Feb 2020, 13:39
Wenn man es geschickt anstellt, kann man das Stück Cfrances auf die letzten ca. 12-13km reduzieren.
Von Lugo nach Sobrado do Monxes auf den Norte. Ab da weiter in Richtung Arzua.
Das lässt man einfach links liegen und folgt in Boimorto dem markierten Weg nach Santiago.
Auf den Cfrances trifft man dann erst auf Höhe des Anflugsektors am Flughafen Santiago (Pilgerdenkmal).
Aber vielleicht nochmal die Möglichkeit, um die Ruhe zu genießen, bevor man sich in den Trubel von Santiago stürzt.
Camineiro, das hätte ich wissen sollen.....vom Flughafen aus noch dreimal hinfallen, und man ist da. :D . Mir geht dieses letzte Stück, egal von Primitivo
von Melide oder den Norte von Arzua kommend so gegen den Strich, dass ich bestimmt diese Alternative genutzt hätte....habe auf den France Melide
immer den großen Gang eingelegt, um zu Ende zu kommen
. Egal, wie kaputt ich wär - ich würde die 4,5 km bis La Mesa weitergehen. Die Herberge dort ist ein Träumchen :)
In Grandas darf man sich dann nicht die Laune verderben lassen. Der Ort wurde von meinen Mitpilgern mit deutlichem Vorsprung zum unfreundlichsten aufm ganzen Weg gewählt :)
/quote]
La Mesa …...da stimme ich voll zu. Zu Grandas …...da ist mir nichts außergewöhnlich unfreundlichen aufgefallen.
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Ida » 10. Feb 2020, 09:16

Hallo ihr Lieben und einen guten Morgen!
Ich danke euch ganz herzlich für alle Infos und Tipps!
Wie habt ihr die Wanderstöcke auf dem Flug untergebracht?
Ist der Rucksack als Handgepäck möglich?
Gruß Ida :)
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Pater Norbert
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Pater Norbert » 10. Feb 2020, 09:47

Hallo Ida,

die Wanderstöcke gehen normalerweise nicht als Handgepäck durch.
Manche haben es doch geschafft, aber die Regel ist es nicht. Daher waren meine Stöcke im Rucksack, zumal mein Rucksack größer ist als die Maße des Handgepäcks und ich für das Vesper unterwegs auch ein Messer dabei habe.

Die verschiedenen Airlines haben verschiedene Maße für das Handgepäck - daher schau das bei deiner Linie nach. Auf alle Fälle dürfen nicht dabei sein:
Messer, Nagelfeile, Sonnenschutz oder Duschgel in Gebinden mit mehr als 100 ml.
Wer pilgert, wird von einem Virus infiziert, das nicht vergeht.

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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Ida » 10. Feb 2020, 10:06

Guten Morgen Norbert!
Danke dir für die Infos!
Buen Camino
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tsetse
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von tsetse » 10. Feb 2020, 12:44

Camineiro hat geschrieben:
8. Feb 2020, 13:39

Wenn man es geschickt anstellt, kann man das Stück Cfrances auf die letzten ca. 12-13km reduzieren.
Von Lugo nach Sobrado do Monxes auf den Norte. Ab da weiter in Richtung Arzua.
Das lässt man einfach links liegen und folgt in Boimorto dem markierten Weg nach Santiago.
Auf den Cfrances trifft man dann erst auf Höhe des Anflugsektors am Flughafen Santiago (Pilgerdenkmal).

Die Wegvariante ab Boimorto ist in der Buen Camino App beschrieben.
Sie ist einsam und es gibt kaum Infrastruktur.
Aber vielleicht nochmal die Möglichkeit, um die Ruhe zu genießen, bevor man sich in den Trubel von Santiago stürzt.
Ich habe im August versehentlich genau diesen Weg ab Boimorto erwischt und fand ihn schrecklich. Es geht erst kilometerlang auf der Straße an Eukalytus-Monokulturen vorbei, danach kommen vereinzelte, menschenleere Häuser. In der Ferne sieht man ab und zu ein Dorf. Keine Herberge, kein Café, kein Waldweg, nichts. Nur Straße.
Wir haben irgendwann querfeldein in großem Bogen auf den camino frances gewechselt und kamen ungefähr auf Höhe A Salceda raus; das waren mindestens 10 km Umweg...
Auch andere Pilger sind früher oder später rüber auf den frances - bis auf eine Frau. Mit ihr hatte ich mich morgens in Sobrado dos monxes kurz unterhalten und traf sie dann am nächsten Tag in Santiago. Sie war tatsächlich auf dieser einsamen Straße die ganze Nacht durchgelaufen und kam morgens um 5:00 Uhr am Monte do Gozo an!

Also, kurz gesagt: man muss einsame, langweilige Strecken schon SEHR mögen, um diesen Weg genießen zu können :roll:
Si crees que puedes tienes razon,
si crees que no puedes tambien tienes razon
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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von Camineiro » 10. Feb 2020, 12:58

tsetse hat geschrieben:
10. Feb 2020, 12:44
Camineiro hat geschrieben:
8. Feb 2020, 13:39

Wenn man es geschickt anstellt, kann man das Stück Cfrances auf die letzten ca. 12-13km reduzieren.
Von Lugo nach Sobrado do Monxes auf den Norte. Ab da weiter in Richtung Arzua.
Das lässt man einfach links liegen und folgt in Boimorto dem markierten Weg nach Santiago.
Auf den Cfrances trifft man dann erst auf Höhe des Anflugsektors am Flughafen Santiago (Pilgerdenkmal).

Die Wegvariante ab Boimorto ist in der Buen Camino App beschrieben.
Sie ist einsam und es gibt kaum Infrastruktur.
Aber vielleicht nochmal die Möglichkeit, um die Ruhe zu genießen, bevor man sich in den Trubel von Santiago stürzt.
Ich habe im August versehentlich genau diesen Weg ab Boimorto erwischt und fand ihn schrecklich. Es geht erst kilometerlang auf der Straße an Eukalytus-Monokulturen vorbei, danach kommen vereinzelte, menschenleere Häuser. In der Ferne sieht man ab und zu ein Dorf. Keine Herberge, kein Café, kein Waldweg, nichts. Nur Straße.
Wir haben irgendwann querfeldein in großem Bogen auf den camino frances gewechselt und kamen ungefähr auf Höhe A Salceda raus; das waren mindestens 10 km Umweg...
Auch andere Pilger sind früher oder später rüber auf den frances - bis auf eine Frau. Mit ihr hatte ich mich morgens in Sobrado dos monxes kurz unterhalten und traf sie dann am nächsten Tag in Santiago. Sie war tatsächlich auf dieser einsamen Straße die ganze Nacht durchgelaufen und kam morgens um 5:00 Uhr am Monte do Gozo an!

Also, kurz gesagt: man muss einsame, langweilige Strecken schon SEHR mögen, um diesen Weg genießen zu können :roll:

Die Beschreibung der Alternativstrecke bzgl. der Einsamkeit und mangelnden Infrastruktur durch tsetse ist zutreffend.
Langweilig fand ich den Weg dennoch nicht.
Ich war mit mir und meinen Gedanken ganz bei mir.
Die Zeit verging wie im Fluge.

Es ist ein bisschen wie mit der Meseta: man muss es aushalten können.

Ob Asphalt oder Waldweg ist mir einerlei.
Beides kann ich problemlos laufen.
Die Straße ist wenig bis kaum befahren. Es waren an dem Tag keine 10 Autos unterwegs.


Aber es ging ja in meinem Beitrag um die Möglichkeit der Vermeidung des „überfüllten/überlaufenen“ Cfrances.
Thüringer hat geschrieben:
8. Feb 2020, 11:29
Hallo

Bin den Primotivo schon 3 mal gegangen. Es macht immer aufs neue Spaß und es wird nie langweilig. Hier ist noch pilgern möglich, keine Pilgermassen.....und die Verhältnisse auf den Frane. Leider muss man auf diesen zurück.....das Kontrastprogramm.
Ob es im August anders ist, als in Mai/ Juni, als ich unterwegs war......weis ich nicht. Hatte nie Probleme mit der Unterkunft, oft nicht mehr als ein
paar Pilger und es hat in den meisten Fällen Alternativen gegeben. Nur den Hospital muss man am Stück gehen.... :D

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Re: Kurzer Nachruf ,Camino Primitivo

Beitrag von tsetse » 10. Feb 2020, 17:40

Camineiro hat geschrieben:
10. Feb 2020, 12:58
Aber es ging ja in meinem Beitrag um die Möglichkeit der Vermeidung des „überfüllten/überlaufenen“ Cfrances.
Ja, das stimmt natürlich, Uwe.
Vielleicht fand ich die Strecke ja nur deshalb so schrecklich, weil ich gedankenverloren den Kilometersteinen folgte und erst nach drei Stunden merkte, dass ich nicht da war, wo ich sein wollte.
Hätte ich den Weg so geplant, hätte ichs genossen ;)


Ida hat geschrieben:
7. Feb 2020, 18:59
Hallo ihr Lieben,
ich starte den Primitivo ab Oviedo Anfang August! Habt ihr die Unterkünfte vorher gebucht? Ich möchte im Schnitt nur so um die 20km - 25 km gehen! Gibt es genügend Unterkünfte? Besteht auf dem Weg auch die Möglichkeit des Gepäcktransportes?
Würde mich über Infos zum Weg sehr freuen ... und lese mich derweil schon mal weiter durchs Forum !
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Ida
Letztes Jahr im August waren viele Spanier und vor allem viele, viele Italiener unterwegs. Ich habe immer im Lauf des Tages reserviert, wenn abzusehen war, wie weit ich laufen möchte. Manchmal gab es erst in der dritten oder vierten Herberge noch einen freien Platz.
Aber meist waren wir eh in der Gruppe unterwegs, und einer reservierte für alle.

Gepäcktransport hab ich keinen gesehen, aber einige sportliche Kerle, die für einige Stunden die Rucksäcke von Mitpilgern trugen :D
Si crees que puedes tienes razon,
si crees que no puedes tambien tienes razon
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