::: Marios portugiesische Reise ::: 900 km Alentejo und Algarve :::

Durch Portugal nach Santiago
Benutzeravatar
Camineiro
Beiträge: 474
Registriert: 15. Jul 2019, 11:53
Wohnort: südl. Münsterland

Re: ::: Marios portugiesische Reise ::: 900 km Alentejo und Algarve :::

Beitrag von Camineiro » 15. Jun 2020, 00:23

Mario d'Abruzzo hat geschrieben:
14. Jun 2020, 20:59
Camineiro hat geschrieben:
14. Jun 2020, 19:51
Wie ist er denn von Portugal mit dem Auto nach Staufen gekommen?
Eineinhalb Tage. Bei der Ausreise aus Portugal gab's eine Bestätigung. Spanien und Frankreich kein Problem. Leere Autobahnen...

Mario
Interessant ... :)
Cfrances 2008/2014
Cport/Cingl 2010
Olavsweg 2012
Via Podiensis 2012/13/14
CNorte 2019

Benutzeravatar
Mario d'Abruzzo
Beiträge: 832
Registriert: 16. Jul 2019, 13:23
Wohnort: Staufen im Breisgau
Kontaktdaten:

Re: ::: Marios portugiesische Reise ::: 900 km Alentejo und Algarve :::

Beitrag von Mario d'Abruzzo » 15. Jun 2020, 12:47

Bock on Books

Bild

Bin grad am Einräumen des neuen Bücherregals...

:-)

Mario
»Was mich betrifft, so reise ich nicht, um irgendein Ziel zu erreichen, sondern um zu gehen. Ich reise um des Reisens willen. Worauf es ankommt, ist in Bewegung zu sein: die Nöte und Haken unserer Existenz unmittelbarer zu spüren...« R.L.S.

Benutzeravatar
Mario d'Abruzzo
Beiträge: 832
Registriert: 16. Jul 2019, 13:23
Wohnort: Staufen im Breisgau
Kontaktdaten:

Re: ::: Marios portugiesische Reise ::: 900 km Alentejo und Algarve :::

Beitrag von Mario d'Abruzzo » 15. Jun 2020, 22:23

Hab' grad meine Quatro Caminhos-Animation etwas optimiert.

Bild

https://sutterer.eu/projekte_2021_2023/quatro_caminhos/caminho_rota_vicentina/

Mario
»Was mich betrifft, so reise ich nicht, um irgendein Ziel zu erreichen, sondern um zu gehen. Ich reise um des Reisens willen. Worauf es ankommt, ist in Bewegung zu sein: die Nöte und Haken unserer Existenz unmittelbarer zu spüren...« R.L.S.

Benutzeravatar
Mario d'Abruzzo
Beiträge: 832
Registriert: 16. Jul 2019, 13:23
Wohnort: Staufen im Breisgau
Kontaktdaten:

Re: ::: Marios portugiesische Reise ::: 900 km Alentejo und Algarve :::

Beitrag von Mario d'Abruzzo » 17. Jun 2020, 19:46

Nachtrag zu meinem Bücherregal

Wahrscheinlich kennen die wenigsten da etwas kleinere, aber dafür dickere rote Buch mit dem Titel SANTIAGO, oder?

Das ist ein ganz besonderer Fotoband über den Camino Francés. Untertitel »Eine Pilgerreise in Bildern der Camera Obscura« Fotografiert vom obersten Boss des 'alten' Pilgerforums, Sven Nieder.

So eine Camera Obscura ist ein faszinierendes Gerät. Das Svens Fotos damit eine unvermeidliche, aber gewollte Unschärfe haben, ist das Stilmittel dieser besonderen Fotokunst.

Eigentlich ist eine Lochkamera, wie die Camera Obscura auch genannt wird, das beste und schärfste Gerät für fotografische Abbildungen. Sie hat nämlich keine optischen Linsen, sondern nur ein unscheinbares Loch. Der Rand dieser Öffnung ist für das Bild auf der Mattscheibe verantwortlich, Linsen bringen nur Verzerrungen. Die billigen viel, die superteuren fast keine. Klingt für nicht Physiker etwas verrückt, oder? Der Abbildungsvorgang entsteht also durch Beugung des Lichtes am Rande des Loches und das Abbild auf der Mattscheibe ist das erste Beugungsmaximum. Nun besteht ein mathematischer Zusammenhang, in welchem Abstand vom Loch das Bild scharf wird, in Abhängigkeit vom Durchmesser des Loches. Das ist der Knackpunkt! Man könnte eine Lochkamera bauen, die eine Öffnung von 50 mm hat, also ein ziemlich großes Loch. Dann müsste die Mattscheibe aber 200 Meter (wenn ich mich recht erinnere, ist fast 50 Jahre her...) entfernt sein. Also als Größenbeispiel das Freiburger Münster; könnte man es vollständig verdunkeln und würde in die Pforte ein 50 mm Loch fräsen, dann würde am Altar ein völlig scharfes Bild des Münsterplatzes an dieser Stelle leuchten. Nun konnte Herr Nieder keine 200 Meter lange Lochkamera mitnehmen; außerdem wäre es dann schade um den besonderen Charme dieser Fotos gewesen.

Bild

Ach, warum also die optischen Linsen bei den 'normalen' Kameras? Die verringern den nötigen Abstand für das scharfe Abbild...

Mario
»Was mich betrifft, so reise ich nicht, um irgendein Ziel zu erreichen, sondern um zu gehen. Ich reise um des Reisens willen. Worauf es ankommt, ist in Bewegung zu sein: die Nöte und Haken unserer Existenz unmittelbarer zu spüren...« R.L.S.

Benutzeravatar
Mario d'Abruzzo
Beiträge: 832
Registriert: 16. Jul 2019, 13:23
Wohnort: Staufen im Breisgau
Kontaktdaten:

Re: ::: Marios portugiesische Reise ::: 900 km Alentejo und Algarve :::

Beitrag von Mario d'Abruzzo » 19. Jun 2020, 14:09

Quelle: https://app.handelsblatt.com/politik/international/coronakrise-oekonomen-fordern-europaeischen-superschnellzug...

Ökonomen fordern europäischen Superschnellzug
von Lissabon über Berlin bis Helsinki


Zitat:"Deutschland könnte besonders profitieren

So fordern die Ökonomen die Einrichtung eines „Ultra-Rapid-Zugs“, der mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 250 bis 350 Kilometer pro Stunde [...]. Eine Strecke soll etwa über Lissabon, Paris, Berlin, Kopenhagen bis nach Helsinki verlaufen.

Insgesamt soll es vier solcher europäischen Schnellzugstrecken geben. [...] Selbst schnelle Zugreisen an den äußersten Rand Europas, etwa nach Süditalien oder ins Baltikum, wären möglich."

:-)

Mario
»Was mich betrifft, so reise ich nicht, um irgendein Ziel zu erreichen, sondern um zu gehen. Ich reise um des Reisens willen. Worauf es ankommt, ist in Bewegung zu sein: die Nöte und Haken unserer Existenz unmittelbarer zu spüren...« R.L.S.

Benutzeravatar
Mario d'Abruzzo
Beiträge: 832
Registriert: 16. Jul 2019, 13:23
Wohnort: Staufen im Breisgau
Kontaktdaten:

Re: ::: Marios portugiesische Reise ::: 900 km Alentejo und Algarve :::

Beitrag von Mario d'Abruzzo » 19. Jun 2020, 22:00

Wie Raimund Gregorius von Bern nach Lissabon gefahren ist...

Auch von der Schweiz aus geht es über Paris nach Hendaye und von dort mit dem Nachtzug über den Grenzort Vilar Formoso nach Lisboa. Also Lausanne, Genf, Lyon, Paris, Bordeaux, Irun-Hendaya, Vilar Formoso, Coimbra, Lisboa.

Paris ist also unvermeidbar, abgesehen vom Direkt-TGV Strasbourg-Bordeaux einmal am Tag.

Für den Camino Mozárabe will ich aber über Mulhouse, Lyon, Montpellier, Barcelona, Saragossa, Madrid nach Almería fahren bzw. zurück von Mérida aus. Hier ist eigentlich immer Madrid notwendig. Leider gibt es keine Nachtzug bisher, aber Barcelona bietet auf dem Rückweg sich als Übernachtungsort an; Auf dem Hinweg ist außer Barcelona auch Madrid möglich.

Bild

Mario
»Was mich betrifft, so reise ich nicht, um irgendein Ziel zu erreichen, sondern um zu gehen. Ich reise um des Reisens willen. Worauf es ankommt, ist in Bewegung zu sein: die Nöte und Haken unserer Existenz unmittelbarer zu spüren...« R.L.S.

Benutzeravatar
Mario d'Abruzzo
Beiträge: 832
Registriert: 16. Jul 2019, 13:23
Wohnort: Staufen im Breisgau
Kontaktdaten:

Re: ::: Marios portugiesische Reise ::: 900 km Alentejo und Algarve :::

Beitrag von Mario d'Abruzzo » 23. Jun 2020, 11:44

Gestern Abend 23:58 Uhr. Endlich mal vor Mitternacht ins Bett. Und was seh' ich da vom Kopfkissen aus? Wahnsinn! Irgendwas bedeuten rot angestrahlte Gebäude zur Zeit, hab' mich aber noch nicht kundig gemacht...

Bild

Mario
»Was mich betrifft, so reise ich nicht, um irgendein Ziel zu erreichen, sondern um zu gehen. Ich reise um des Reisens willen. Worauf es ankommt, ist in Bewegung zu sein: die Nöte und Haken unserer Existenz unmittelbarer zu spüren...« R.L.S.

Benutzeravatar
Camineiro
Beiträge: 474
Registriert: 15. Jul 2019, 11:53
Wohnort: südl. Münsterland

Re: ::: Marios portugiesische Reise ::: 900 km Alentejo und Algarve :::

Beitrag von Camineiro » 23. Jun 2020, 11:59

Mario d'Abruzzo hat geschrieben:
23. Jun 2020, 11:44

Irgendwas bedeuten rot angestrahlte Gebäude zur Zeit, hab' mich aber noch nicht kundig gemacht...
Night of Light
Cfrances 2008/2014
Cport/Cingl 2010
Olavsweg 2012
Via Podiensis 2012/13/14
CNorte 2019

Antworten